HOME
INHALTSVERZEICHNIS
Der Fanclub
GERETTET...
Vermittlung & Urlaub
Chinchilla kompakt
Farben & Genetik
Käfige & Schlafhäuser
allgemeine Fragen
Krankheiten
Krankenberichte
Fehldiagnosen
Notfall & Hitzschlag
Hilfe durch die Natur
Kastration
Chinurteil/-b√ľcher
Spaß mit Chinchillas
Eure Fotos
Links

 

allgemeine Fragen

Urinprobe - wie?

Chin macht Pipi auf Sitzbrett

Erkältung ansteckend?

Chin macht Pipi in Badewanne

Barthaare werden abgenagt

Urinieren - Chin aus schlechter Haltung

Schadet Blitzlicht den Chins?

Chin r√ľttelt an der T√ľr - warum?

Chins im Freien - geht das?

Eifersucht?

Einzelhaltung - Pilz oder Schuppen auf den Ohren?

Trauer - und nun?

Stubenreinheit?

Laufrad f√ľr Chinchillas?

Umzug mit Chinchillas

die richtige Luftfeuchtigkeit f√ľr Chinchillas

Futterumstellung

Calcipot - warum ist es so sch√§dlich f√ľr Chinchillas?

Auf s√§mtlichen Chinchilla-Seiten und in s√§mtlichen Ratgebern wird Calcipot f√ľr Chinchillas angepriesen, es sei sehr empfehlenswert. Ich frage mich allerdings, was S√ľ√üigkeiten mit empfehlenswert zu tun haben. Was meint ihr dazu?
Du hast Recht!!! Das in Kakao/Schokolade enthaltene Theobromin ist mit dem Koffein verwand, wirkt anregend, wird langsamer wie Koffein ausgeschieden. Beim Menschen besteht keine Gefahr einer √úberdosierung, bei Tieren droht jedoch eine "Schokoladenvergiftung", weil das Theobromin nur seeehr langsam verstoffwechselt wird. Bereits 100 mg pro Tag √ľber 8 Monate verabreicht haben in einem Versuch mit Ratten zur chronischen Vergiftung gef√ľhrt. Beim Chinchilla (und bei Hund, Pferd, Maus, Ratte,...) wird das Theobromin, das nicht verstoffwechselt werden kann, in der Leber gespeichtert und f√ľhrt irgendwann, wenn "gen√ľgend" gespeichert wurde zu einem Leberversagen. Wie schnell das geht h√§ngt vom Stoffwechsel des einzelnen Tieres und von der verabreichten Menge ab - manchmal kann es 10 Jahre und l√§nger gut gehen, manchmal gen√ľgt schon 1 Jahr.

Nach absetzen des Calcipots baut sich das gespeicherte Theobromin langsam ab, Folgesch√§den sind keine zu bef√ľrchten.

Gef√§hrlicher wie das Theobromin w√§re eine √úberdosierung mit Kalzium durch die Gabe dieser Tabletten, denn weil sie s√ľ√ü sind, fressen die Chins sie, egal ob sie sie brauchen, oder nicht. Wenn kein Bedarf besteht, ganz weg lassen, ansonsten umstellen auf 1 Tropfen C-Phos + 2 ml Amynin ins t√§gliche Trinkwasser. C-Phos NIE pur geben - √§tzend!!!!
Angi

Leider ist mein Chinchillabock letzten Montag gestorben. Mein Weibchen hat danach nicht mehr gefressen oder √ľberhaupt auf Leckerchen reagiert. Auf Rat meiner Tier√§rztin habe ich dann am Freitag ein 6-j√§hrigen Bock von privat abgeholt. Nach einigen Streitigkeiten haben sich die beiden jetzt lieb gewonnen. Nur leider frisst er nichts. Er hat nur ein wenig von den Disteln gefressen, aber kein Hauptfutter, Heu, Hagebutten... Er wurde in einem Vogelk√§fig und unten drunter ein Hamsterk√§fig gehalten, die K√§figst√§be wurden rausgetrennt und so wurden aus zwei K√§figen einer. Schlafen musste er in einer Plastikr√∂hre. Langsam taut er auf und kommt auf die Hand und neugierig ist er auch nur halt langsam. K√∂nnen sie mir vielleicht helfen, wie ich ihn zum fressen bekomme? Sie bekommen nur das beste Futter, jeden Tag Auslauf, haben einen riesigen K√§fig. Er verweigert alles an Futter, was es gibt. Seine Verdauung wird auch kleiner. Dass die Tiere keinen gro√üen Hunger haben bei dieser W√§rme versteh ich ja, aber ich m√∂chte nicht, dass er mir abmagert. Die hinteren Z√§hne lasse ich heute beim Tierarzt pr√ľfen. Er geht auch noch nicht mal in den speziellen Chinchillasand.
Kann es sein, dass du kein Futter zur Umstellung mitgenommen hast? Bei den Chins gilt "was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht", und vermutlich hat dein Neuzugang bis jetzt weder Heu noch Leckerlies kennen gelernt, und eben ein anderes Futter bekommen. Das er gar nichts mehr frisst, kann nicht sein, denn sonst w√ľrde er schon nicht mehr leben (bereits 10 Stunden ohne Nahrungsaufnahme gen√ľgen, damit der Darm leer l√§uft und zusammen f√§llt), trotzdem ist es dringend, dass du bei den Vorbesitzern die Futtermarke, die er seither bekommen hat, erfr√§gst und sie ihm so schnell wie m√∂glich besorgst. Eine Umstellung auf dein Futter sollte √ľber einen Zeitraum von 4 - 6 Wochen erfolgen. Au√üerdem ist vermutlich auch das Weibchen Stress f√ľr ihn, wenn er vorher allein gehalten wurde, und somit Schuld an seiner Appetitlosigkeit. Dagegen w√ľrde ich mit Bachbl√ľten Rescue Globuli (oder zur Not auch Tropfen, wenn du keine Globulis bekommst) arbeiten, 16 Globuli oder 4 Tropfen auf das t√§gliche Trinkwasser (3 Tage lang). Deinem Weibchen schadet das auch nicht, es hilft auch den Verlust des alten Partners zu akzeptieren. Zum Tierarzt w√ľrde ich vorerst nicht mit ihm, denn das ist nur zus√§tzlicher Stress und w√§re daher wenig hilfreich. Ich glaube auch nicht, dass er mit den Z√§hnen was hat, denn da w√ľrde er fressen wollen, aber nicht k√∂nnen.

Das Baden kannst du ihm √ľbrigens beibringen, sobald er handzahm ist. Er wird nicht baden, da er auch Sand vorher nicht gekannt hat. √úberzeuge ihn, dass das was feines ist, indem du vor seinen Augen mit der Hand in die Wanne gehst, mit den Fingern drin buddelst, w√ľhlst usw. Ferner wird er auch seine Partnerin beobachten und irgendwann klappt das schon. Zur Not kannst du ihn auch in die Wanne setzen und langsam mit Sand berieseln lassen. Hab einfach Geduld, bis in ein paar Wochen wird er baden wie ein Weltmeister;-)
Angi

Ich hab ein kleines Problem...n√§chste Woche geht ja der Umzug los (*Bammel hab*) und ich nehm ja meine S√ľ√üen mit. Aufgrund unvorhergesehener Ereignisse muss ich P√ľnktchen und Kr√ľmel im Umzugslaster in einer Transportbox mitnehmen muss. Es handelt sich hier um ca. 7-st√ľndige Autobahnfahrt. Nat√ľrlich werden wir daf√ľr sorgen, dass wir eher Richtung fr√ľher Morgen oder abends fahren, wg. der Hitzewelle im Moment, kann mir dennoch jemand einen Tipp geben, was ich machen kann, dass die zwei sich halbwegs wohl f√ľhlen und es ihnen auch nicht zu hei√ü wird? Wir nehmen wohl eine K√ľhlbox mit, da w√ľrde ich ein feuchtes Handtuch reintun, ein weiteres wird dann um die Box gewickelt und die werden dann immer zwischendurch ausgetauscht, dass zumindest von au√üen etwas K√ľhlung herrscht. Trinken werden sie nat√ľrlich auch zur Verf√ľgung haben, sollen sie auch Futter zur Verf√ľgung haben? Oder k√∂nnte ihnen da schlecht werden? Geht das bei Chins √ľberhaupt?
Manche Chins vertragen Auto fahren sehr gut, andere gar nicht, die werden reisekrank. Und bei letzteren wird's im LKW sicherlich noch schlimmer. Aber das musst du raus finden, wenns so weit ist. Auf jeden Fall musst du dich zur Not darauf einstellen, alle halbe Stunde Pause machen zu k√∂nnen, falls einer der Kleinen Kreislaufprobleme durch die Wackelei bekommt ....vielleicht sitzen sie auch nur da und meinen gar nichts zum Schaukeln. Besser w√§re es auf jeden Fall, wenn du doch noch kurzfristig ein klimatisiertes Auto auftreiben k√∂nntest, das ist bei weitem weniger Stress f√ľr alle Beteiligten, und du f√§hrst den LKW ja nicht selbst, k√∂nntest also bequem im Mietwagen hinter dem LKW her fahren. Auf jeden Fall solltet ihr den Umzug in die Nachtstunden verlegen, wenn sie ihre aktive Phase haben. Abends ist auf jeden Fall besser als fr√ľher Morgen. Transporte nach 20 Uhr haben sich in der Praxis schon oft als die problemlosesten herausgestellt.

Die Transportbox geh√∂rt auf jeden Fall komplett eingerichtet, mit Wasser, Futter, Heu und H√§uschen - ins Handgep√§ck geh√∂ren feuchte T√ľcher, k√ľhles Wasser, Kreislauftropfen (z.B. Effortil) und Bachbl√ľten Rescue Globuli (oder Tropfen). Mit den Rescue Globuli kannst du die S√ľ√üen auch gut auf den Transport vorbereiten, gib ihnen einfach ab 24 Stunden vorher 8 Globuli ins Trinkwasser (gut sch√ľtteln, brauchen sich nicht unbedingt aufl√∂sen), und bevor du sie in die Box packst noch mal je 2 Globuli in einer Rosine.
Angi

Ich bin seit knapp 2 Jahren stolzer Besitzer eines m√§nnlichen Chins (Standard). Da ich geh√∂rt und bemerkt habe, dass eine Einzelhaltung nicht sinnvoll ist habe ich mir vor kurzer Zeit ein zweites zugelegt. Er ist ein Jahr alt und seine Vorbesitzerin war nicht gerade erfreut √ľber den Besitz des kleinen Tierchens. Ein zu kleiner K√§fig, kaum Badesand, wenig Auslauf. Folgende Situation, er hat mehrere Urinstellen in seinem neuen K√§fig und das Problem ist, dass der kleine Uriniert und an der Stelle stehen bleibt. Somit haben sich mit der Zeit kleine gelbe Flecken im Fell gebildet.
Bei Tieren aus schlechter Haltung kann man dieses Verhalten h√§ufig beobachten - ich vermute, sie wurden durch mangelnde Hygiene im K√§fig regelrecht dazu "erzogen", sich nichts mehr aus der eigenen Hygiene zu machen. Ich habe auch 2 solche Chins bei mir, und mir ist bis jetzt auch noch nichts eingefallen, um ihnen das Urinieren auf die Sitzbretter abzugew√∂hnen. Um wenigstens das Fell einigerma√üen sauber zu halten und somit Hautreizungen vorzubeugen, bin ich dazu √ľbergegangen, die Sitzbretter in besagten 2 K√§figen mit Streu zu bedecken. So wird der Urin wenigstens gleich aufgesaugt, und das Fell und das Brett werden nicht ganz so dreckig (und die Geruchsentwicklung kann auch reduziert werden). Die Streu auf den Brettern wechsle ich alle 2 Tage um sie nicht dazu zu animieren, sich neue Stellen zu suchen. Bei manchen M√§usen hilft es auch, mit Streu gef√ľllte schwere Tonuntersetzer / - gef√§√üe als eine Art Toilette auf die bevorzugten Stellen zu stellen und die Streu dort drinnen regelm√§√üig zu wechseln.
Angi

Ich mach mir jetzt echt Gedanken um meine Luft im Lousie-Zimmer. Meiner Meinung nach ist doch trockene Heizungsluft das sch√§dlichste, was man einem Haustier antun kann, egal, welcher Art. Dass hier nat√ľrlich keine Luftfeuchtigkeit herrscht, dass die Fenster beschlagen, versteht sich von selbst.
Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt bei 50 - 60 %, die optimale Raumtemperatur bei 18 - 20 Grad (20 - 22 Grad bei Babys). Kombinierte Thermometer / Hygrometer gibt es in jedem Kaufhaus und geh√∂ren in jedes Zimmer mit Tieren. Bei zu trockener Luft sind Wassersch√§lchen auf der Heizung eine gute Alternative zu einem teuren Luftbefeuchter. Zu trockene Luft ist f√ľr die Chins nicht gut, weil es die Atemwege angreift, au√üerdem fliegt der Staub "besser" durch die Gegend, was auch nicht gerade angenehm ist. Bei zu feuchter Luft dagegen wird nat√ľrlich das Futter und Heu feucht und bietet so einen optimalen N√§hrboden f√ľr Schimmelpilze, Keime k√∂nnen sich besser vermehren usw. Steigt die Luftfeuchtigkeit auf √ľber 70 % muss daher schon was dagegen gemacht werden ... Heizen ist eine gute Methode, so lange es noch nicht zu warm ist (ca. 25 Grad). Ist es warm und schw√ľl hilft nur noch: Fenster zu und zur Not Raumentfeuchter aufstellen.
Angi

Besonders "lustig" fand ich, dass ich beim n√§chsten Tierarztbesuch m√∂glichst eine Urinprobe mitbringen soll. Ich wei√ü nicht, wie das  funktionieren soll, denn er pinkelt immer in die Streu oder irgendwohin, wo es gleich aufgesaugt wird.
Ich musste mal eine Urinprobe von einem Hasen haben, da hat mir der Tierarzt den Tip gegeben, statt Streu einfach Zellstoff in den K√§fig zu legen. Der Zellstoff saugt den Urin auf, bleibt aber feucht. Auf einen Teststreifen gedr√ľckt, kommt noch genug Urin raus, um ein Ergebnis zu bekommen. Das m√ľsste doch mit einen Chin auch funktionieren?
Angi

Kann sich ein Chinchilla bei mir anstecken, wenn ich eine Erkältung habe?
Vom Prinzip her ist das schon m√∂glich. Also, besser ist, Du krauchst dann nicht zu nah an Dein Tier/Deine Tiere ran, damit das erst gar nicht passieren kann. Chinchillas bekommen aber auch von Zugluft sehr schnell mal einen Schnupfen. Ist der Schnupfen erst einmal da, hilft ganz gut ein Dampfbad (Sch√ľssel mit hei√ü Wasser und z.B. ein wenig Pinimenthol rein (Salbe aus der Apotheke) und die Sch√ľssel vor den K√§fig stellen. Die D√§mpfe tun den Tieren dann sehr gut, sie m√∂gen sie sogar. Nach 1-2 Tagen sollte es den Chin dann besser gehen oder der Schnupfen ganz weg sein, wenn nicht, ist der Gang zum Tierarzt unerl√§sslich.
KerstinK

Wir haben ein ca. 5 Jahre altes Chinchilla bekommen, das bisher immer alleine gehalten wurde. Wir √ľberlegen ihr eine Gesellschaft zu kaufen. √úber ihrem K√§fig steht ein K√§fig mit einer Rennmaus. Sollte man es jetzt wagen, w√§hrend man sich mit ihr besch√§ftigt, einen Blick in den Mausk√§fig zu werfen, zieht sie sich sofort auf einen ihrer Schmollpl√§tze zur√ľck. Ihre Eifersucht f√ľhrte so weit, dass sie meine Freundin 2 Tage keines Blickes w√ľrdigte (Sie drehte sich um, sobald sie an den K√§fig kam) nachdem sie mich vor dem K√§fig umarmt hatte. K√∂nnte sie sich √ľberhaupt damit abfinden, wenn es jetzt ein zweites Chinchilla geben w√ľrde. Oder m√ľssten wir bef√ľrchten, dass sie das zweite Chinchilla bei√üen w√ľrde?
Solche Eifers√ľchteleien sind ganz nat√ľrlich, wenn das Chinchi alleine gehalten wird. Es hat Deine Freundin als Partnerin akzeptiert und mag es nicht, wenn diese "fremdgeht". Mit einem eigenen Partner ist anzunehmen, dass sich diese Eifersucht bessert oder sogar ganz legt. Allerdings ist es nicht sicher, dass das Chin noch einen Partner akzeptiert. Manche Chins, die lange allein waren, sind eingefleischte Junggesellen, da kann man gar nichts machen. Ein Versuch ist es allerdings wert. Am leichtesten wird es sein, wenn Ihr Euch f√ľr ein B√∂ckchen als 2. Chinchilla entscheidet. Wenn Ihr sie dann vorsichtig aneinander gew√∂hnt, indem Ihr sie zuerst mal in benachbarten K√§figen unterbringt, dann, wenn sie sich nicht durchs Gitter hindurch ankeifern, t√§glich gemeinsam laufen lasst und schlie√ülich, wenn der gemeinsame Auslauf ohne Zoff bew√§ltigt wird, das Weibchen zum M√§nnchen setzt (nicht umgekehrt, wenn sie ein paar Tage zusammen sitzen und sich gut vertragen k√∂nnt Ihr sie immer noch zur√ľck in den gr√ľndlich gereinigten, desinfizierten gro√üen K√§fig setzen. Territorialverhalten!!!), am besten, wenn sie hitzig ist, d√ľrfte es eigentlich klappen. Ansonsten probiert es in der n√§chsten Hitze wieder.
Angi

Ich hatte 2 Chinchilla-Weibchen, eines ist vorgestern, 12 Jahre alt, gestorben, das andere ist ca. 5 bis 6 Jahre alt. Die Tiere waren seit 4 Jahren zusammen. Das j√ľngere Weibchen trauert nun sehr stark. Ein neues Chinchilla m√∂chte ich nicht dazunehmen. Das noch lebende Weibchen (Susi) habe ich "gebraucht" √ľbernommen, besonders zahm war es nie. Au√üerhalb des K√§figs kommt es nie direkt zu mir, l√§sst sich jedoch problemlos einfangen. Ist es sinnvoll, es nun alleine weiterzuhalten, und was mache ich am besten, damit es sich trotz der Trennung wohlf√ľhlt?
Tut mir furchtbar leid mit dem Verlust. Ich w√ľrde - aus pers√∂nlicher Erfahrung - erst einmal ein paar Wochen warten und sehen, wie sich die Situation entwickelt. Sie wird auf jeden Fall eine Weile trauern. Falls sie sich gut einlebt, muss man sie nicht dem Stress aussetzen, sich an ein neues Tier zu gew√∂hnen (da die Tiere hier ja leider meisten aggressiv aufeinander reagieren). Sollte sie aber weiterhin sehr einsam sein, sollte man doch wieder ein Tier dazuholen. Man muss eben sichergehen, dass man ihnen genug Zeit gibt, sich langsam aneinander zu gew√∂hnen
Sonja

Meine Chinnies machen Pipi auf den Sitzbretter. Wie kann ich es ihnen abgewöhnen?
Probiere doch einmal, eine Stelle mit Spänen zu finden, auf die sie Pipi gemacht haben. Wenn Du Deinen Käfig sauber machst, nimmst Du diese Späne und machst sie in eine Ecke. Dann bleibt der Uringeruch an dieser Stelle vorhanden und die Tiere wissen, dass sie dort pinkeln können/sollen. Mache diese Ecke nicht so oft sauber. (Ist wie beim Training von Hunden und Hasen). Als Bretter kannst Du die erste Zeit erst einmal beschichtete Bretter nehmen. Die lassen sich ganz einfach reinigen, und halten den Geruch von Urin nicht sehr leicht. Zum Knabbern musst Du dann allerdings ein paar andere Hölzchen bzw. Stämme in den Käfig geben.

Bei meinen Chinnies habe ich die Käfige am Anfang auch immer "zu sauber" gehalten. Sie haben dann angefangen, in den ganzen Käfig zu pinkeln, anstelle von nur in eine Ecke. In den ersten paar Wochen ist es wichtig, eine "Pinkelecke" zu erstellen. (Ich nehme meistens die Stelle im Käfig, an die die Chinnies von sich aus angefangen haben zu pinkeln).
Sonja

Mein Chinchilla macht sein Pipi immer in seine Sandbadewanne. Wie gewöhne ich ihm dies ab?
Wahrscheinlich steht Deine Badewanne genau in der Urinecke des K√§figs. Versuch mal, die Wanne an verschiedenen Stellen des K√§figs hinzustellen. Ganz verhindern kannst Du zwar nicht, dass mal wieder eine Pipistelle im Sand zu finden ist, aber zumindest d√ľrfte es sich am richtigen Aufstellungsort stark reduzieren. Wichtig ist auch, dass Du die Wanne jedesmal hei√ü
aussp√ľllst,  evtl. sogar mit einem Essl√∂ffel Essig im Wasser, denn Chinchillas pinkeln sehr  gerne dort hin, wo es eh schon nach Urin riecht. Sollten Deine beiden Racker mit der Badewanne mitwandern und sie weiterhin als Toilette benutzen, kann ich Dir nur raten, den nicht bepinkelten Sand vorsichtig abzusch√ľtten, anschlie√üend entfernst Du dann denn nassen Sand. Der trocken gebliebene wird gesiebt und mit neuem Sand erg√§nzt.
Angi

Mein Chinchilla r√ľttelt stundenlang an seiner T√ľr. Er bekommt viel Auflauf. Warum macht er das also?
Das R√ľtteln am Gitter bedeutet meiner Erfahrung nach, dass dem Tier langweilig ist oder er sich zu wenig beachtet f√ľhlt. Du schreibst, Du hast auch ein Weibchen. Ich nehme mal an, dass die Beiden zusammen sitzen. Trotzdem kann er sich langweilen, denn Du schreibst ja selbst, dass sie sehr ruhig und er sehr wild ist. Ich wei√ü ja nicht, wie Du Deinen K√§fig eingerichtet hast, aber sicherlich fehlt noch genau DAS Spielzeug, das Deinen Wusel stundenlang besch√§ftigen kann. Da er ja auf Krach steht, w√§re z.B. ein Draht mit unterschiedlichen Holzscheiben nicht schlecht, die aneinander klappern. Das ist auf jeden Fall leiser wie das T√ľren r√ľtteln. Du musst eben Verschiedenes ausprobieren und Deiner Fantasie freien Lauf lassen.

Ein anderer Grund  k√∂nnte sein, dass er zu wenig Auslauf bekommt, bzw. beim Auslauf nicht richtig gefordert wird. Oder er f√ľhlt sich von Dir vernachl√§ssigt, versucht, Deine  Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Im Normalfall ist ein Chin nach 1 1/2 - 2  Stunden Intensivauslauf v√∂llig groggy, allerdings nur, wenn der Auslauf t√§glich erfolgt. Nach ein paar Tagen Ruhe sind sie so energiegeladen, dass sie locker 4,5 Stunden toben k√∂nnen. Der t√§gliche Auslauf ist bei einem aktiven Tier wie Deinem Wusel sehr wichtig. Eine andere Frage ist, wie Du den Auslauf gestaltest. Wenn Du Wusel nur aus dem K√§fig nimmst und auf den Boden setzt, wird er ein bisschen rumh√ľpfen, aber auch viel Zeit sitzender Weise verbringen.  Du solltest Dich in der Zeit intensiv mit ihm besch√§ftigen, also Fernseher oder Computer aus lassen, sondern Dich zu ihm auf den Boden setzen und ihn besch√§ftigen. Spiel mit ihm, sei sein Kletterger√ľst, lass ihn nicht zur Ruhe kommen. So tobt er sich automatisch aus und bekommt auf jeden Fall die Zuwendung, die er braucht.

Sollten diese Versuche fehlschlagen, musst du  dich damit abfinden, dass du ein hyperaktives Tier hast. Dann hilft nur noch, die K√§figt√ľr zu verspannen, dass er nicht mehr dran r√ľtten kann, damit Du zu Deinem Nachtschlaf kommst. Au√üerdem kannst Du zur Beruhigung einen Duftstein mit je 2 Tropfen Lavendel- und Rosenholz√∂l (100% naturreine √§therische √Ėle)  neben den K√§fig stellen.
Angi

Ich habe meinem Babychinchilla ein Laufrad in den K√§fig gestellt, welches er sehr mag. Mein Freundin meinte aber, dass das nicht gut f√ľr ihn sei. Stimmt das?
Nimm blo√ü das Laufrad aus dem K√§fig. Auch wenn es dem Kleinen Spa√ü macht, ist das kein geeignetes Spielzeug f√ľr ihn. Durch die Kr√ľmmung ins Hohlkreuz gekoppelt mit den kurzen Hopsern kann es leicht zu Verschlei√üerscheinungen an der Wirbels√§ule oder Bandscheibenvorf√§llen / -verschlei√ü kommen. Wenn Du ihm trotzdem die Gelegenheit zum "Joggen auf der Stelle" geben m√∂chtest, w√ľrde ich Dir empfehlen, das Rad mit einem Holzk√§stchen zu verkleiden, so dass nur noch oben ein St√ľck rausschaut. So kann er nicht mehr rein, aber oben drauf kann er immer noch laufen. Dabei geht er nicht ins Hohlkreuz, sondern macht einen Buckel. Das ist eine nat√ľrliche Haltung bei Spr√ľngen, ist also ungef√§hrlich.
Angi

Uns w√ľrde interessieren, ob jemand bereits Erfahrung mit Volierenhaltung im Freien hat. Ist diese m√∂glich und wie sollte die Voliere gegen die hiesige  Witterung gesch√ľtzt sein. In jedem Buch kann man zwar lesen, dass K√§lte diesen Tieren nichts anhaben kann, aber eine Bauanleitung f√ľr ein ger√§umiges Au√üengehege haben wir noch nicht gefunden. Wenn ich aber an Chinchilla-Zuchtfarmen f√ľr die Pelzgewinnung denke, muss es doch auch m√∂glich sein, diese Tiere im Freien zu halten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Tiere im Haus gez√ľchtet werden. Wer kann uns bei diesem Vorhaben  weiterhelfen. Wir haben n√§mlich immer das Gef√ľhl, dass man diese Tiere auch im Zimmer mit Freilauf nicht artgerecht halten kann, da man sie immer wieder aufscheucht, um das Anknabbern von M√∂beln oder Kabeln zu verhindern. Und ein ganzes Zimmer f√ľr die Chinchillas k√∂nnen wir auch nicht umbauen. Da w√§re eine Gartenvoliere wie f√ľr unsere V√∂gel vielleicht eine bessere Alternative.
Ich wei√ü zwar, dass manche ihre Chins im Freien halten, bei unserem Klima w√ľrde ich Dir aber dringend davon abraten. Eine Vogelvoliere ist sowieso ungeeignet, wenn, dann m√ľsstest Du ein total isoliertes Gehege bauen mit einer geschlossenen H√ľtte drin. Aber selbst dann ist unser Klima nicht gerade gesund  f√ľr die Chins. Die K√§lte macht ihnen zwar weniger zu schaffen, dass sind sie ja von Natur aus gew√∂hnt und wenn man sie langsam dran gew√∂hnt (ausgehend vom Sommer), gibt es keine Probleme. Problematisch dagegen ist die Luftfeuchtigkeit, die den Tieren sehr zu schaffen macht. Tau, Kondenswasser, Reif usw. k√∂nnen die Tiere krank machen. Au√üerdem ist Zugluft auch immer ein Problem, denn in freier Wildbahn haben sie gesch√ľtzte, abgedeckte H√∂hlen, wo sie sich verstecken k√∂nnen, hier sind sie den kalten Novemberst√ľrmen, die durch jede Ritze dringen, hilflos ausgeliefert.

Doch selbst wenn Du ihnen mit viel M√ľhe ein optimales Gehege schaffst, mit H√∂len usw., ist das gr√∂√üte Problem die Hygiene. Ich meine damit nicht das Saubermachen, aber wie willst Du z.B. das Eindringen einer Maus verhindern, speziell, wenn Du ihnen einen unbefestigten Boden bietest? Und M√§use sind ganz schlimme Krankheits√ľbertr√§ger, sie k√∂nnen so ziemlich alle Bakterien  einschleppen. Durch Anknabbern des Futters oder Bepinkeln des Heus, das das Chinchilla anschlie√üend noch frisst, werden die Bakterien √ľbertragen. Bakterielle Infekte werden meistens gar nicht oder erst im Endstadium bemerkt,  so dass dem Tier nicht mehr zu helfen ist. Doch selbst wenn durch eine Obduktion des ersten toten Tieres bekannt ist, um welchen Erreger es sich handelt, kann man oftmals nicht viel machen, da die meisten Infekte beim Chin nicht  behandelbar sind. Man kann nur tatenlos zusehen, wie ein Tier nach dem anderen stirbt.
Angi

Seit einer Woche sind wir stolze Besitzer von 2 Chinchillas. Nun m√∂chten wir nat√ľrlich Fotos von unseren beiden machen. Leider ist es abends zu dunkel im Wohnzimmer ohne Blitzlicht. Schadet es, wenn ich mit Blitzlicht Fotos mache?
Also, ich selbst mache auch Fotos mit Blitzlicht. Sehr gut ist eine Kamera mit gro√üem Zoom. So kann man weit genug von den Tieren weg stehen und sie einfach zu sich ranzoomen. So st√∂rt sie der Blitz √ľberhaupt nicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass Du das Chin nicht erschreckst und eben in Ruhe auf einen guten Schnappschuss warten kannst.
KerstinK 

Ich habe zwei Chin-Weibchen (2Jahre und 1 1/2Jahre), die ich seit ca. 1 Jahr in einem K√§fig halte. Seit einiger Zeit knabbern sich die beiden gegenseitig die Barthaare ab. Manchmal sind die Barthaare zwar nicht  ganz abgeknabbert, aber die H√§lfte fehlt doch schon. Woran kann das  liegen? Ist das ein Vitaminmangel?
Also: krank sind Deine Tiere nicht, ihnen fehlt auch nichts an Mineralien, wenn sie sich die Barthaare abknabbern. Es liegt nur daran, dass die eine Chindame der anderen zeigen will, dass sie Chin Nr. 1 ist, will sagen, ihr das Leben des Orientierens, wozu ja die Barthaare dienen, schwer machen will. Wenn sie sich beide die Barthaare abknabbern, gibt die zuerst angeknabberte nicht  nach und "r√§cht" sich einfach mal. Wenn sie sich aber an sonsten sehr gut verstehen, ist das kein Grund zur Beunruhigung.
KerstinK

Ich habe ein Problem mit meinem Chinchilla-Bock Lui. Er hat so dunkle Flecken auf den Ohren sowie Schuppen. Jucken an den Ohren tritt nicht auf! Deswegen war ich vor einem Jahr auch schon mal bei meiner Tier√§rztin, die meinte aber nur, er h√§tte halt diese Flecken und trockene Haut, kein Pilz. Ich solle das ganze mit Baby√∂l einreiben und dann den Sand halt rausstellen. Wie das dann so ist, ist das dann irgendwann eingeschlafen mit dem regelm√§ssig. Gerade habe ich ihn wieder laufen lassen und beim reinsetzten noch mal seine Ohren angeguckt. In den Ohren hat er auch alles Krusten. Auf einer Seite habe ich sie dann mal mit einem Q-tip ganz vorsichtig sauber gemacht. (Nicht tief in den Geh√∂rgang), und die Ohren mit Bepanthen eingerieben. Daraufhin konnte ich einige Schuppen einfach l√∂sen und die Haut darunter ist dann leicht Wund. Das hat mich jetzt sehr erschreckt...die dunklen Flecken kann man so auch l√∂sen... Ansonsten weisen das Fell, die Augen und die Nase keine Symptome auf. Ist mir alles ein R√§tsel. Durch das Gefummel an seinen Ohren sind die nat√ľrlich Rot und warm und jetzt liegt er in seiner Tonr√∂hre und k√ľhlt die Ohren....aber kein Jucken. Kann das doch ein Pilz sein????? Habe nat√ľrlich jetzt auch Angst, dass ich mich auch anstecken k√∂nnte....meine anderen Chinchis (anderer K√§fig aber nebeneinander) haben nichts.
Die dunklen Flecken, die nicht abgehen und die er auf Ohren und Nase hat, sind bei beigen Tieren normal. Das sind Pigmentflecken, die mit zunehmendem Alter immer mehr werden. Die Krusten und anderen Flecke werden schlicht und einfach Dreck sein. Hältst du Lui alleine? Chins reinigen sich die Ohren gegenseitig, ein allein gehaltenes Chin muß deswegen zwangsläufig als Dreckspatz rum laufen. Manchmal sidn auch die Partner faul, dann kommt es ebenfalls zu Dreckkrusten an den Ohren. So lange sie ihn nicht jucken, ist es nichts
schlimmes, sondern nur ein optisches Problem. Wenn sich aber die Haut drunter entz√ľndet, solltest du schon was dagegen machen. Baby√∂l ist da ganz gut, es l√∂st den Dreck sanft. Du darfst ihm aber erst wieder das Sandbad geben, wenn das √Ėl komplett eingezogen ist. eine Alternative ist einfach lauwarmes Wasser. Mit einem feuchten Tuch oder Q-Tip kann man die Ohren auch toll waschen und das Restwasser ist schon nach 1 oder 2 stunden v√∂llig weggetrocknet und er darf seinen Sand wieder haben. Bei √Ėl dagegen kann es schon seine 3 Tage oder so dauern, bis er baden kann ohne "paniert" zu werden.
Angi

Ich bin im Begriff, mir einen Chinchilla zuzulegen. Ich habe mich bereits in Fachliteratur dar√ľber informiert, jedoch habe ich noch eine Frage zu der Stubenreinheit nicht beantwortet bekommen. Bekomme ich einen Chinchilla so zahm, dass er sich immer an ein und dieselbe Bed√ľrfnisecke gew√∂hnt oder nicht?
Normalerweise wird das Chinchilla kein Pipi im Zimmer hinterlassen, wenn du die K√§figt√ľr auf l√§sst, so dass es jederzeit w√§hrend seines Auslaufes zur√ľck in den K√§fig gelangen kann. Ausnahme: Du hast Chinchillas in einem Raum, die sich nicht riechen k√∂nnen und getrennt Auslauf bekommen. Da kann es vorkommen, dass sie wie ein Hund markieren. Das hab ich selbst erlebt. Da aber Chins Dauerausscheider sind, wirst die K√∂tel nicht verhindern k√∂nnen, die sie w√§hrend des Auslaufes im Laufen verlieren. Aber das ist ja kein Problem, du kannst sie aufsammeln.
KerstinK