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What's new 

Haltung & Zähmung

Wo bekomme ich ein Chinchilla her?

Wie verstehe ich meinen Chinchilla?

Was erwarten Sie von einem guten Zoofachgeschäft?

Welche Bedürfnisse hat ein Chinchilla?

Wie transportiere ich ein Chinchilla? - Das Chinchilla kommt nach Hause zu Ihnen

Die Zähmung

Beschäftigung mit Chinchillas und täglicher Auslauf

Auf Wohnungssuche mit Chins

Wie bekomme ich ein Chinchilla zurück in den Käfig?
Wie kann ich ein Chinchilla wiegen?

Umzug mit Chins

Hilfe, mein scheues Chinchilla beißt!

CHINCHILLA-TELEPATHIE

Verminderter Aufbau von Vitamin D durch Tageslichtmangel und die Nachfolgewirkung

LESERFRAGEN ZUM THEMA

B-Baby1.jpgWo bekomme ich ein Chinchilla her?
Zoogeschäfte, private Hobbyzüchter aber auch Großzüchter bieten immer wieder meist Jungtiere zum Verkauf an. Woran Sie ein gutes Zoogeschäft erkennen, könne Sie auf dieser Seite nachlesen.

Achten Sie jedoch darauf, dass sich auch die Umgebung des Tieres in einwandfreiem Zustand befindet, sich keine Vögel in der Nähe der Chinchillas aufhalten und die Tiere keinen verängstigten Eindruck machen. So können Sie schon fast davon ausgehen, dass sich das Chinchilla schneller in die neue Umgebung Ihres Zuhauses eingewöhnen wird als ein sehr verängstigtes Tier. Allerdings muss ich sagen, sollte man gerade auch diesen geschundenen Kreaturen eine Chance auf ein gutes Leben geben und nicht nach dem perfekten Tier suchen. Der schwer verletzte
Teddy Wusel steht hierbei als gutes Beispiel.
KerstinK

Was erwarten Sie von einem guten Zoofachgeschäft?
Ganz ehrlich! Jungtiere und gute Preise? Nein, das kann nicht alles sein! Vielmehr sollten Sie auf die Lebensbedingungen der Tiere dort achten. Gerade beim Chinchilla können diese einen entscheidenen Einfluss auf das spätere Zahmwerden haben. Chinchillas sind sehr sensible Tiere, die nur schwer vergessen können, was ihnen einmal angetan wurde.

Achten Sie vor dem Kauf eines Tieres auf folgende Kriterien, wenn es ein Tier aus einer Zoohandlung sein soll. Können Sie nachfolgende Fragen mit JA beantworten, haben Sie ein geeignetes Zoofachgeschäft gefunden, welches eigentlich der Standard sein sollte aber bei weitem nicht ist.

Unterbringung
Wurden die Mindestgrößen der Käfige eingehalten?
Sind die Käfige nicht zu überfüllt oder gemischt mit anderen Tierarten?
Sind die Käfige sauber?
Stehen die Chinchillakäfige in einer ruhigen Ecke, abgeschottet von Lärm und Vögelgezwitscher?
Gibt es in den Käfigen ein Schlafhaus oder eine andere Möglichkeit, dass sich die Tiere zurückziehen können?
Wird artgerechtes Futter verabreicht?
Ist die tierärztliche Versorgung gesichert?
Greift das Personal ein, wenn sich Tiere im Käfig streiten?

Personal und Verkauf
Sind die Mitarbeiter genügend qualifiziert, um alle Ihre Fragen über die Tiere beantworten zu können? Nehmen sie sich dabei die Zeit und sind sie freundlich und hilfsbereit?
Stehen tierschutzgerechte Transportbehälter zur Verfügung?
Werden geeignete Bücher/Videos zum Kauf angeboten?
Wird Futter für die jeweilige Tierart angeboten?
Gibt es eine Betreuung bei auftretenden Fragen auch nach dem Kauf des Tieres?
Greift das Personal ein, wenn sich Tiere im Käfig streiten?
Machen die Tiere einen gesunden Eindruck, sind nicht kotverschmiert?
Das Personal muss Ihnen auf Wunsch das Chinchilla auf den Rücken drehen und Ihnen erklären können, woran man Männchen und Weibchen erkennt.
KerstinK

Wie transportiere ich ein Chinchilla?
Es gibt z.B. kleinere Käfige, die eigentlich für Mäuse und Hamster geeignet sind. Diese haben sich gut bewährt als Transportkäfig, ob nun für den ersten Weg nach Hause oder aber auch für den Gang zum Tierarzt, falls es doch mal nötig wird.
KerstinK

B-Computer1.jpgDas erste Heimkommen
Bevor Sie sich Ihr Chinchilla nach Hause holen, sollten Sie unbedingt schon seine zukünftige Wohnung komplett eingerichtet haben. Ideen hierzu finden Sie auf der Seite
Käfige. Gerade Chinchillas vertragen sehr wenig Stress und gerade die Fahrt in die unbekannte Umgebung ist für das Chinchilla Stress pur. Daher sollten Sie es bitte auch erst einmal in Ruhe lassen, nachdem Sie es in seinen Käfig gesetzt haben. Zu allererst wird es sich seine neue Wohnung anschauen, baden gehen und sich danach schlafen legen und sich meist erst einmal in sein Häuschen verziehen. Geben Sie ihm diese Zeit unbedingt! Nachdem es sich erholt hat, treibt es die Neugierde von ganz alleine raus, um sein Zuhause zu erkunden. Vorsichtig können Sie hergehen, es mit einem kleinen Leckerli locken. Reden Sie auf jeden Fall sehr ruhig und leise mit ihrem neuen Mitbewohner und vermeiden Sie hektische Bewegungen. Sie werden sehen, nach einigen Tagen kommt es von ganz alleine ans Gitter, um Sie zu begrüßen.
KerstinK

Wie verstehe ich meinen Chinchilla?
Unheimlich wichtig für solch ein kleines Kerlchen ist, richtig verstanden zu werden. Daher wird es nun notwendig, sich mir der Lautsprache des Chinchillas zu beschäftigen. Chinchillas geben die unterschiedlichsten Töne von sich, meist verbunden mit einer bestimmten Geste. So verständigen sie sich nicht nur untereinander, sondern auch mit uns Menschen. Sie können uns sagen, dass sie zufrieden gelassen werden möchten, dass wir uns mit ihnen beschäftigen sollen, dass sie vor uns oder einer Situation Angst haben und vieles mehr.

Auf meiner
www.Chinchilla-Homepage.de habe ich mich ausführlich mit Chinchillas Sprache befasst. Vielleicht sollten Sie mal vorbeisurfen, wenn Sie sich dafür interessieren.
KerstinK

CHINCHILLA-TELEPATHIE
Wer sich für die Chinchilla-Telepathie interessiert, surft bitte
hier vorbei. Dort werden alle wichtigen Fragen beantwortet.
KerstinK

Welche Bedürfnisse hat ein Chinchilla?
Tja, was benötigt ein Chinchilla, um bei Ihnen glücklich werden zu können? Eigentlich gar nicht so viel. Chinchillas sind sehr genügsame Tiere, wenn ihre Grundbedürfnisse eingehalten werden.
Als erstes wäre da mal sein Zuhause, ein großer, geräumiger Käfig. Beispiele und auch teilweise Bauanleitungen finden Sie auf unserer Seite
Käfige. Dann sind ausreichende Sitzbretter in verschiedenen Etagen angebracht sehr wichtig. Ein Schlafhaus aus Holz und nach Möglichkeit noch eine Tonröhre aus dem Baumarkt -so wunderbar zu durchrennen geeignet- machen sich prima. Obstäste von unbehandelten Bäumen im Käfig angebracht runden das Bild ab.

Geben Sie ihrem Chinchilla tagsüber die Ruhe, die es braucht. Chinchillas sind nachtaktive Tiere. Werden sie ständig in ihren Schlafphasen gestört, kann es leicht zu Verhaltensstörungen kommen. Abends jedoch wollen sie Action haben. Ein langer täglicher Auslauf gehört genauso dazu wie das Spielen mit ihnen. Chinchillas danken es Ihnen mit Freudensprüngen und ihrem Zufriedenheitslaut, dem leisen Quieken.
KerstinK

B-Fenster.jpgDie Zähmung
Grundsätzlich muss man sagen, es gibt keine festen Regeln, wie man Chinchillas zähmen kann. Zu sehr hängt das vom Wesen jedes einzelnen Tieres und dem Geschick des Halters ab, wobei die Geduld die wohl größte Rolle spielt. Jedem Chinchillahalter sollte klar sein, dass sein Tier nie so zahm wie z.B. eine Katze wird, obwohl es auch hier immer wieder Ausnahmen gibt. Ich habe von Tieren gehört, die sich streicheln lassen wie Katzen und von anderen, die jeden Kontakt meiden. Junge Tiere werde in der Regel schneller zahm als alte. Auch hier muss man sagen ,dass das sehr vom Wesen des Tieres abhängt. Ein Tier, das beim Vorgänger z.B. schlechte Erfahrungen gemacht hat oder einen extrem wilden Charakter hat, ist auch schwieriger zu zähmen. Bei Tieren aus der Zoohandlung und aus dem Tierheim kann es zudem auch vorkommen, dass sie verhaltensgestört sind und sich nur sehr schwer oder gar nicht zähmen lassen. Allerdings hängt das sehr von der Geduld des Tierhalters ab. Wer über das Verhalten seiner Tiere Bescheid weiß, erntet meistens früher den Lohn für seinen Bemühungen als diejenigen, die ungeduldig darauf drängen, dass sich das Tier ihrem Willen beugt. Das sollte auch nicht der Sinn der Zähmung sein, sondern man sollte seinem Tier zeigen, dass es nichts zu befürchten hat und in guten Händen ist. Dieses Kapitel soll keine Gebrauchsanweisung zur Zähmung von Chinchillas sein, sondern soll als Anregung dienen.

Da Chinchillas auch zu den Tieren gehören, bei den die Liebe durch den Magen geht, sollte man sich diese Eigenart zunutze machen. Für ein selten gereichtes Leckerli wie z.B. Rosinen, getrocknete Distelblätter, tut ein Chinchilla praktisch alles. So kann man ein Tier an sich gewöhnen, indem man seine flache Hand in den Käfig steckt und es mit Leckerlis lockt. Man sollte nur dafür sorgen, dass die Hand nicht nach Futter riecht, da es sonst vorkommen kann, dass es in die Hand beißt. Ein leichtes Anknabbern ist aber nie auszuschließen. Erst wenn es auf der Hand ist, wird es das Leckerli bemerken und damit in eine stille Ecke verschwinden. Es wird eine Weile dauern, bis es das Lockmittel auf der Hand verzehrt .Schon bald wird das Chinchilla die Hand mit etwas Angenehmen und Leckerem verbinden und kommt von allein, um darauf Platz zu nehmen. Wenn das Tier soweit an uns gewöhnt ist, sollten wir versuchen, es mit dem Finger unter dem Kinn und unter dem Ohr zu kraulen. Das bedeutet in der Sprache der Chinchillas ich mag dich. Auch mögen sie es, auf dem Bauch gekrauelt zu werden. Aber immer schön vorsichtig und nichts übertreiben. Wenn man merkt, dass es dem Tier unangenehm wird, sollte man es in Ruhe lassen und es am nächsten Tag versuchen. Nach und nach müssen dann die Leckerlis abgewöhnt werden, damit das Chinchilla es nicht als eine materielle Verbindung ansieht,  sondern den Pfleger als Sozialpartner akzeptiert. Obwohl Chinchillas eher scheue Tiere sind, braucht ihre kleine Seele doch auch ihre Streicheleinheiten. Mal eine kleine Rosine, ein paar Distelblätter müssen genügen. Natürlich sind diese Leckerlis nur ein Vorschlag.

Sollte das Chinchilla einmal unfreiwillig entwischen, dann darf es nicht gejagt werden da, es sonst zu wild wird und es das auch sicher sehr übel nimmt und das würde alles wieder zunichte machen. Man sollte es mit einer leichten, kleinen Decke in eine Ecke drängen und dann die Decke darauf werfen. Nun muss es schnell gehen, da das Kleine panische Angst hat. Jetzt muss versucht werden, das Tier nicht zu fest aber sicher in zwei Hände einzuschließen, um es dann schnell in seinem sicheren Käfig zu bringen. Dabei muss man jede schnelle Bewegung und laute Geräusche vermeiden. Man sollte dem Tier schön ruhig zuflüstern. Nach einer kleinen Weile kann man sich dann mit einem Leckerli entschuldigen. Auf keine Fall soll man versuchen, das Chinchilla durch hektisches Greifen nach dem Schwanz am Weghüpfen zu hindern. Lieber lassen wir es ziehen und versuchen es noch einmal. Nie vergessen: stets die Geduld bewahren auch wenn es noch so schwer ist. Wenn sich das Chinchilla dann langsam in die Hand nehmen lässt, sollte man es immer mit dem Kopf zum Körper halten, um keinen Fluchweg freizugeben. Auch soll man es nicht zu hoch heben, weil es sich beim Weghüpfen verletzen könnte. Wird das Tier zu unruhig und signalisiert, dass es nicht mehr will, dann muss es freigelassen werden. Von Mal zu Mal wird die Zeit länger und es findet Gefallen dran. Ich meine auch, man sollte nicht warten, bis das Tier nicht mehr will, sondern sollte es von selbst freikommen, so das kein Zwang für das Tier entsteht. So ist es eher der Meinung, dass keine Gefahr besteht und kommt sicher schneller von allein. Ob sich Chinchillas, die zu zweit oder mehr gehalten werden, besser zähmen lassen, lässt sich auch nicht mit einem Satz beantworten. Auch hier kommt es wieder auf die Tiere an. Es gibt auch hier Tiere, die sich besser zähmen lassen und solche, bei den das nicht zutrifft.

Ich benutze einen kleinen Transportkäfig, um mein Chinchilla zum Auslauf zu bringen. Nach dem Spielen brauche ich nur beide Hände aufzuhalten und es springt von allein darauf und möchte in seinem Käfig zurück. Erst dann bekommt es sein Futter. Eine Zeitangabe kann man leider nicht geben, da es, wie schon erwähnt, von Tier zu Tier Unterschiede gibt. Wenn es dann aber geschafft ist, wird man für alle Mühen belohnt.
Dirk

Beschäftigung mit Chinchillas und täglicher Auslauf
Diese Thema bedarf der dringenden Überlegung vor dem Kauf von Chinchillas, denn in der Natur leben die Chinchillas in grossen Gemeinschaften. Chinchillas können auch durch Langeweile erkranken, deshalb ist die Beschäftigung mit diesen Tieren äusserst wichtig! Ein vernachlässigtes Chinchilla trägt dies sehr nach und wird nur schwer, oder unter Umständen niemals zahm! Und sind wir ganz ehrlich, zum Ansehen eignen sich Fische besser, ein Chinchilla möchte man doch auch gerne angreifen können. Bedenken sie, Chinchillas sind nicht dressierbar, sie sind keine Schmusetiere – sie sind und bleiben auch in Menschenobhut – Wildtiere!

Unter Beschäftigen versteht man dem Tier den freien Willen zu lassen, ob es von alleine zum Menschen kommt, sachtes Streicheln und Kraulen am Kinn, oder hinter dem Ohr. Von Chinchilla zu Chinchilla ist es jedoch verschieden, was das Tier zulässt und möchte!

Die schönste Möglichkeit sich mit Chinchillas zu beschäftigen ist der Auslauf!

Der tägliche Auslauf ist für die lebhaften Chinchillas natürlich das Größte, wobei sie sich hier richtig austoben können, denn der freien Natur legen Chinchillas täglich grosse Strecken hinter sich. Es ist aber wichtig, sich vor der Anschaffung der Tiere zu überlegen, ob man ihnen regelmäßig Auslauf geben kann, denn ohne genügend Bewegung wird das Chinchilla krank. Die Neugierde dieser possierlichen Tiere ist gleichzeitig eine große Gefahr. Kabel aller Art verlocken zum knabbern, was leicht tödlich ausgehen kann. Tödlich für das Tier und genauso auch eine Gefahr für den Menschen. Jede unbekannte Stelle und Ecke im Raum ist eine Verlockung. Chinchillas besitzen die außerordentliche Fähigkeit sehr hoch und weit springen zu können, auch hier ist darauf zu achten welche Dinge sich in dem Raum befinden, wo sie ihren Chinchillas Auslauf gewähren.  Achtet man beim Auslauf nicht auf das Tier, dann besteht die Möglichkeit, dass es vielleicht in einer Blumenvase oder im Putzeimer ertrinkt, oder dadurch schwer erkrankt. Auch ein nasses Fell ist eine Gefahr. Das Tier muss sofort mit einem Handtuch vorsichtig abgetrocknet werden und ein ausgiebiges Staubbad nehmen, anschliessend sollte es schnellst möglich zu einem erfahrenen Tierarzt gebracht werden! Ebenso klettern Chinchillas problemlos an Maschendraht hoch und erklimmen somit auch große Höhen. Nur 5 cm große Spalten reichen dem Chinchilla, um sich unter den Kühlschrank zu quetschen. Wo der Kopf des Chinchillas durchpasst, da kommt es auch als Ganzes hinein! Mit Vorliebe beim Auslauf angenagt werden: Elektro-Kabel, Tapeten, Möbel, Fußleisten, Schuhe, Bücher, Zeitschriften, Gardinen, Türecken ... mit einem Wort - fast alles was sich in  Reichweite befindet. Deshalb ist es unbedingt erforderlich ein Zimmer vor dem ersten Auslauf „chinchillasicher“ zu gestalten. Als Nageschutz bei Kabeln eignen sich PVC-Rohre, metallene Duschschläuche Kabelbrücken hervorragend.

Gefahrenquellenkatalog:
*  Versehendliches Drauftreten- oder setzen, einklemmen in Türen, oder Kästchen
* Stromschlag beim Annagen stromführender Kabel
* Vergiftung, Verätzung durch fressen von Reinigungsmittel/Seife
* Ertrinken in der Toilette, Putzeimer, Waschbecken, Badewanne
* Giftige Pflanzen, wie zum Beispiel Bogenhanf, Dieffenbachie, Efeutute, Einblatt, Flamingoblume, Palmlilie (Yucca aloifolia), Weihnachtsstern, Zimmerkalla, Efeu, Goldregen, Oleander
*  Einklemmen bei gekipptem, oder Sturz aus geöffnetem Fenster, oder von Schränken
*  Verletzung durch andere Haustiere
* Verbrennen an der Herdplatte, Heizkörper oder Bügeleisen
(weitere Gefahrenquellen auf der Seite
GEFAHRENQUELLEN)
Michi

Hilfe, mein scheues Chinchilla beißt!
Diesen Satz lese ich grad in letzter Zeit häufiger. Meist geht die Mail dann in der Art weiter: „Ich habe alles probiert, nichts hat geholfen. Es verträgt sich auch nicht mit dem/den anderem/n Chinchilla/s. Ich werde es wohl ins Tierheim geben müssen oder einschläfern lassen.“ NEIN!!!!! Jedes Mal aufs Neue bekomme ich an der Stelle einen Tobsuchtsanfall. WARUM REAGIEREN DIE MENSCHEN SO? „TICKT“ DENN JEDER MENSCH SO, WIE ANDERE IHN HABEN WOLLEN? LASSEN SIE IHN DANN AUCH EINSCHLÄFERN? Klingt das jetzt hart? Ja, das ist auch so gewollt. Und warum? Am besten, ich erzähl euch mal, was ich von diesem Schwachsinn halte.

Bengee ist ein Zoogeschäftstier mit vermutlich schlechter Vergangenheit. Zum einen ist er ein Inzuchttier, hat vom ersten Fellwechsel an schmerzhafte Fellknoten, die ständig entfernt werden müssen, zum anderen wurde er vermutlich mit einem Handfeger geschlagen, denn jedes Mal aufs Neue bekam er einen Wutanfall, wenn er den Handfeger nur sah bzw. ich nur mal um seinen Käfig herum seine fallen gelassene Kötel auffegen wollte. Wollte ich im Käfig fegen, biss er sich regelrecht an dem Feger fest. Er war nicht zu beruhigen. Das einzige Mal, dass ich ihn lange auf den Arm nehmen konnte, war im Zoogeschäft, als wolle er „nur“ mitgenommen werden. Bengee ist absolut schreckhaft, scheu und bissig. Von einer Sekunde auf die andere beißt er plötzlich in alles, was sich ihm in den Weg stellt, auch mich! Ich beschäftige mich wirklich sehr viel mit ihm, aber irgendwann sah ich ein, dass er nun mal so ist und eben so „verbraucht“ werden sollte. Schließlich sind wir Menschen ja auch nicht alle gleich. Ich behandelte Bengee mit Bachblüten. Nach einer Weile zeigten sie die erste Wirkung und Bengee stand sich etwas weniger wie gewohnt im Weg. Als Bengee ein Jahr alt war, nahm ich Teddy bei mir auf. Logisch wollte ich die beiden zusammenbringen, aber Bengee verbiss ihn. Seitdem leben die beiden getrennt nebeneinander, haben getrennt Auslauf, aber unterhalten sich trotzdem miteinander. Teddy hingegen macht seinem Namen alle Ehre: Er ist ein wahres Kuscheltier, sitzt ständig auf meinem Arm und lässt sich durch die Gegend tragen. Logisch, dass Bengee eifersüchtig wurde. Immer wieder probierte ich, ihn auch zum Kuscheln zu animieren. Aber wie sollte das funktionieren bei einem Tier, was sich nicht anfassen lässt, was dabei Angst hatte, man würde ihn wieder „ärgern“ und die Fellknoten entfernen. Irgendwann traute er sich mal, auf meine Hand zu setzen, natürlich in seinem Käfig. Anfassen? Nein danke. Sitzen bleiben? Ja, warum eigentlich nicht. Stück für Stück lies er mehr zu, allerdings ist es heute noch so, nur, wenn er es will. Im nächsten Moment kann es immer wieder passieren, dass er plötzlich los beißt. Das muss man eben akzeptieren. Aber hat ein solches Chinchilla nicht das Recht auf ein schönes Leben? Ist das ein Grund, diese arme Seele abzuschieben? Sie sind doch trotzdem seine Bezugsperson, auch, wenn dieses Tier es Ihnen eben nicht auf die herkömmliche Art und Weise zeigt, dass es Sie mag. Aber auch diese Tiere fassen Vertrauen. Sehen Sie seine Welt in Ihren Augen? Sie können so viel für ihn tun.

Nur um mal einige Beispiele zu nennen:

·        Bachblüten können längerfristig helfen, z.B. Mimulus, Cherry Plum.
·        Richten Sie besonders gut geschützte Rückzugsmöglichkeiten ein, wo sich Ihr Schützling sicher vorkommt.
·        Sprechen Sie ihn schon leise an, wenn Sie nur schon das Zimmer betreten.
·        Vermeiden Sie jede hektische Bewegung.
·        Fängt er an zu fauchen, lassen Sie ihn fauchen. Lassen Sie ihn einfach in Ruhe. Bekommt er dafür Keine Aufmerksamkeit,
         hört er von ganz alleine wieder auf.
·        Vermeiden Sie Gegenstände, die das Tier in Panik versetzen. Beispiel Handfeger: Dieser lässt sich durch einen
         Staubsauger ersetzen, auf den Bengee z.B. absolut gelassen reagiert.
·        Stellen Sie ans Käfigtürchen einen Hocker o.ä., so dass er von alleine rein und raus kann und so das Anfassen und
         das stückweit „Jagen“ unterbleibt.
·        Setzt sich das Tier unter sämtliche Nieschen und kommt nicht mehr vor vor lauter Angst, verbauen Sie sie einfach alle
         vorher, z.B. durch Kissen. So muss das Tier wiederum nicht „gejagt“ werden.
·        Setzen Sie sich mit auf den Boden und spielen Sie ausgiebig mit dem Tier. Es wird Ihnen irgendwann mit viel Geduld
         ein wenig vertrauen. 
KerstinK

Wie bekomme ich ein Chinchilla zurück in den Käfig?
Wie kann ich ein Chinchilla wiegen?
Meistens läuft bei uns der Auslauf so ab, die erste halbe bis dreiviertel Stunde wird geflitzt, gesprungen, geturnt und ab und an (nicht bei jedem Auslauf) gibt es auch mal ein Leckerli. Wenn Pünktchen (bei Krümel war es damals genauso) müde wird, dann hockt sie sich unter die Couch, klappt die Öhrchen ab und döst etwas vor sich hin. Ich lasse sie dann erst mal so 5-10min, merke ich aber, dass sie wirklich müde ist, dann versuche ich sie vorsichtig unter der Couch vorzuschieben (also ich stubs sie an und sie läuft von allein weiter ;), bis sie so weit vorn ist, dass ich mit dem Arm dran lange und sie ganz hervorholen kann. Läuft sie dann unter der Couch hervor versuche ich sie so zu dirigieren, dass sie in den Käfig hopst (versperre ihr z.B. den Weg wieder unter die Couch oder in den Flur), das ist vielleicht etwas langwieriger als sie zu bestechen, ich kam mit der Lösung aber immer am besten klar, und meistens merkt Pünktchen es mittlerweile selbst, wenn gut ist und hopst von allein rein und bleibt drinnen :)

Aber einen heißen Tipp hab ich noch für's Wiegen, ich hab das gestern mal versucht, und es klappt prima. Wenn eure auch nicht auf die Waage wollen, und draufsetzen hat ja meist auch keinen Sinn, weil sie dann direkt versuchen wegzuspringen und man gar nicht so schnell gucken kann, dann lockt sie einfach mal mit einem Leckerli auf die Waage rauf :) Klingt zu einfach, ist aber so ;) Ich hab die Waage gestern zwischen mich und meine Süßen gestellt (Angst davor haben sie nicht, schnuffeln sie eher neugierig an), dann ein Leckerli so gehalten, dass sie's sehen konnten, und dann sind sie, mit etwas Geduld, von ganz allein auf die Waage gehüpft :) Gut nicht? ;)
Melanie

Vor dem Käfig steht ein kleiner Hocker. Meine Tiere haben gelernt, selbstständig raus und rein zu gehen, wenn Auslaufzeit ist. Nach dem Auslauf treibt sie der Hunger selbstständig zurück in den Käfig, da sie erst nach dem Auslauf gefüttert werden.

Durch Teddy`s Zahn-OP mussten wir uns angewöhnen, ihn täglich zu wiegen, doch wie bringt man diesen Quirl dazu, stillzusitzen? Ich habe ihm beigebracht, bevor es zum Auslauf geht, in eine Korkröhre zu kriechen. Dort drin sitzt er paar Sekunden still, die ausreichend sind, um exakte Messergebnisse zu bekommen. Danach gehts zum Auslauf. Das klappt ohne Stress ganz toll.
KerstinK

Verminderter Aufbau von Vitamin D durch Tageslichtmangel und die Nachfolgewirkung
Die Chinchillas benötigen – wie wir Menschen auch – genügend Tages- und Sonnenlicht, damit sie genügend Vitamin D aufbauen können. Deshalb müssen sie unbedingt in hellen Räumen untergebracht werden, wo sie genügend natürlichem Tageslicht ausgesetzt sind. Eine Haltung in feuchten und finsteren Räumen (z. B. Keller, Garage) ist für ihre Gesundheit schädlich und auch tierquälerisch.

Das Vitamin D selber wird benötigt, um das Kalzium (und auch andere Mineralien) aus dem Darm aufzunehmen und weiterzuverarbeiten. Das Kalzium ist wichtig für die Knochenstärke, ein Mangel an Vitamin D stört den Knochenstoffwechsel (verminderte Aufnahme von Kalzium) und verursacht schlussendlich weiche Knochen und Zähne.

Teilweise kann es jedoch vorkommen, dass durch einen ungünstigen Standort (z. B. Nord- oder Ostseite) oder durch Objekte vor dem Fenster ungenügend Lichteinstrahlung vorhanden ist. In solchen Fällen ist es notwendig und sinnvoll, Vollspektrumlampen (z. B. von True Light oder SOLAR Reptil Sun von JBL) ohne Wärmeabgabe einzusetzen. Diese Lampen simulieren das Tageslicht und haben die gleiche positive gesundheitliche Wirkung bei Mensch und bei Tier; sie beeinflussen unter anderem auch die Vitamin-Bildung, für dieses ist das UV-Licht notwendig. Man sollte diese Lampen vorzugsweise in Röhrenform im Käfig (z. B. an der Decke, da der Abstand zu den Chinchillas nur ca. 50 – 70 cm sein sollte) installieren. Es ist jedoch darauf zu achten, dass diese inkl. Kabel entsprechend gesichert ist. Damit verhindert man, dass die Kleinen in irgendeiner Form in Kontakt mit der Röhre/dem Kabel geraten, da dies ansonsten eine weitere Gefahrenquelle bedeutet.

Idealerweise wird die Lampe am Morgen früh oder gegen Abend eingeschaltet, wenn die Chinchillas aufwachen und aktiv werden, aber im Käfig sind; Brenndauer sollte ungefähr eine bis zwei Stunden täglich sein.
Monica

Auf Wohnungssuche mit Chinchillas
Wir haben 5 Chinchillas verteilt auf 3 Käfigen. Als wir uns entschlossen umzuziehen, stand fest, dass wir bestimmte Fragen rund um unsere Chins klären mussten. Eine der wichtigsten Entscheidungen war, ob wir dem potentiellen künftigen Vermieter von unseren Tieren erzählen. Es gibt zahlreiche Urteile, die besagen, dass 5 Chinchillas Kleintiere sind und nicht verboten werden können. Zumal wir nur Weibchen haben und somit auch nicht züchten. Aber andererseits lassen sich 3 große Käfige nicht wirklich verstecken. Wenn wir mal in den Urlaub fahren, benötigen wir auch jemanden der unsere Tiere füttert. Spätestens dann dürfte es bekannt werden. Eventuell würde auch mal noch ein Tier hinzukommen, weil unsere Speedy vielleicht doch nicht auf ewig allein bleiben möchte. Und wir wollten auch nicht gleich wieder umziehen müssen, nur weil dem Vermieter die Tiere nicht passen und er sich dann diverse andere Schikanen einfallen lässt. Die Frage war auch, ob wir uns wirklich auf einen Vermieter einlassen wollen, der die Rechtslage nicht kennt. Wer weiß, was dem sonst noch so alles einfällt? Also beschlossen wir, bei jeder Wohnungsbesichtigung offen zu erzählen, dass wir Chinchillas haben – ganz bewusst auch die Gefahr in Kauf nehmend, dass wir deshalb vielleicht ein wenig länger suchen würden.

Und welche Anforderungen musste die neue Wohnung erfüllen? Natürlich musste auf alle Fälle ausreichend Platz für die Käfige vorhanden sein. Sie waren jeweils 1m breit. Wenn wir sie nebeneinander stellen wollten, benötigten wir also eine Wand die mindestens 3m lang war. Wohnungen mit kleinen oder stark verwinkelten Zimmern waren somit eher ungünstig. Und die Wohnung sollte natürlich auch so groß sein, dass wir noch Platz zum Leben haben. Unsere Chins standen bisher in der Essecke des Wohnzimmers, waren es also gewöhnt, dass wir ständig um sie waren und kamen auch immer zum Fressen, wenn wir uns zum Essen setzten. Wir wollten sie also keinesfalls in ein Zimmer abschieben, in dem sie künftig allein wären (z.B. Abstellkammern die uns empfohlen wurden). Dies bedeutete, dass entweder das Wohnzimmer sehr groß sein musste, um sie wieder darin unterzubringen oder es ein zusätzliches Zimmer in der neuen Wohnung geben musste, das wir als Esszimmer benutzen könnten. Damit unsere Chins nicht immer gestört werden, wenn wir mal tagsüber Besuch haben oder daheim sind, bevorzugten wir die Lösung mit einem eigenen Esszimmer. Da haben sie tagsüber ihre Ruhe zum Schlafen.

Mit diesen Anforderungen für unsere Chins und unseren weiteren persönlichen Wünschen zogen wir also los, um eine neue Wohnung zu finden. Schnell stellte sich heraus, dass unsere Vermutungen und Befürchtungen nicht unbegründet waren. Wir waren richtig erschrocken, wie viele Vermieter meinten, es wären keinerlei Haustiere erlaubt und sich auch noch auf der Seite des Rechts fühlten. Meist waren sie uns durch ihre Art aber bereits so unsympathisch, dass sich unser Interesse an der Wohnung von allein legte und wir gar nicht erst lang mit ihnen diskutierten. Dem ein oder anderen gaben wir den Hinweis, dass er das eigentlich gar nicht verbieten könne, dann doch mal als Denkanstoß mit auf den Weg. Nicht jedem Vermieter erzählten wir überhaupt von den Tieren. Wenn einer bereits da stand und meinte es dürften auf keinen Fall für den Umzug irgendwelche Türen ausgehangen werden, weil diese sich sonst verziehen könnten und seine 30 Jahre alte Küche für hochmodern hielt und jeden Kratzer bezahlt haben wollte, was würde so einer wohl zu Tieren oder auch Kindern sagen? Nein, danke, darauf konnten wir wirklich selbst gut verzichten.

Nach fast 4 Monaten Suche fanden wir dann eine Wohnung, die uns wirklich super gefiel und in der auch unser Wunsch nach einem kombinierten Chin-/Esszimmer sich erfüllen ließe. Und der Vermieter machte einen sympathischen Eindruck. Nachdem wir auch noch Katzen herumlaufen sahen, die ganz offensichtlich in die umliegenden Häuser gehörten, erzählten wir von unseren Tieren. Er kannte sie nicht. Das war uns nicht neu. Wir waren vorbereitet und hatten Fotos dabei. Er war unsicher, weil er sich nicht auskannte mit Chinchillas. Seine Frau hatte früher Kaninchen und das roch man schon mal im ganzen Haus. In einem anderen Mietshaus gab es Ärger, weil Kleintierbesitzer die Einstreu immer mit in den Hausmüll entsorgten und die anderen Mieter dies aber nicht mit bezahlen wollten. Also erzählten wir, dass Chinchilla keinen Lärm machen, dass sie nicht riechen und das wir die Einstreu natürlich immer selbst zum Wertstoffhof bringen - so wie wir es derzeit auch schon tun (seit 6 Jahren),um unsere Mietmieter nicht zu belasten. Wir boten auch an, dass er dies als Bedingung in den Mietvertrag schreiben könnte. Er wollte es nicht allein entscheiden, sondern sich erst noch mit seiner Frau beraten. Für uns ein wenig erschwerend kam hinzu, dass die Wohnung gerade erst fertig gestellt wurde, also Erstbezug war, mit Echtholzfußboden, Echtholztüren und einer generell gehobenen Ausstattung. Und wir wollten Nagetiere mitbringen! So boten wir letztlich an, dass er und seine Frau uns in unserer bisherigen Wohnung besuchen kommen sollten. Dann könnten sie sich selbst davon überzeugen, dass unsere Behauptungen stimmen und Chins auch keine völlig zerstörte Wohnung hinterlassen. Sie nahmen unser Angebot an und kamen in die bisherige Wohnung. Bereits nach wenigen Minuten waren sie nach eigenem Bekunden sehr positiv überrascht und auch von unseren großen Käfigen nicht schockiert, sondern war richtig neugierig geworden und redeten bald nur noch über die Tiere und ihre Besonderheiten. Als sie dann fragten, ob unsere Speedy, die derzeit allein sitzt, wirklich so einsam bleiben soll, war dann wohl allen Beteiligten klar, dass die Tiere nicht der Hinderungsgrund für den Mietvertrag werden sollten. Und sie wurden es nicht. Wir haben den Mietvertrag bekommen.

Im Nachhinein bereuen wir unsere Entscheidung jedem potentiellen Vermieter von den Tieren zu erzählen auch nicht. Okay, die Suche hat dadurch vielleicht etwas länger gedauert. Aber dafür haben wir und unsere Tiere jetzt eine tolle neue Wohnung, Vermieter mit denen man gut reden kann und Nachbarn, die auch nicht tierfeindlich eingestellt sind. Im Gegenteil, eine gute Urlaubsbetreuung für unsere Tiere haben wir auch schon unter den Nachbarn gefunden.
Colette

Umzug mit Chinchillas
Nachdem unser Umzug in die neue Wohnung fest stand, begannen wir mit den Überlegungen, wie wir den Umzug für unsere Chins gestalten wollen. Wir entschieden uns schließlich dafür, dass alle einen neuen Käfig erhalten sollten – einen größeren als bisher. Diese Entscheidung sorgte vor dem Umzug für zusätzliche Arbeit, erwies sich dann aber als besonders günstig.

Die Käfige stellten wir einige Tage vor dem Umzug fertig und richteten sie mit Streu und neuen Ästen ein. Denn unsere Chins sollten bereits einen Tag vor uns umziehen. Dadurch wollten wir ihnen den Stress, die Hektik und die vielen fremden Leute (Umzugshelfer) ersparen. Einige Tage vor dem Umzug und bis 2 Tage danach erhielten alle außerdem einige Rescue Globulis in das Trinkwasser.

Am Tag vor dem eigentlichen Umzug schafften wir tagsüber bereits viele Kisten in die neue Wohnung. Diese stapelten wir in dem Zimmer in dem auch die neuen Käfige standen. Da der vorhandene Stauraum in diesem Zimmer somit bereits vor dem Umzug ausgeschöpft war, musste und konnte am Tag des Umzugs niemand mehr in dieses Zimmer hinein.

Als unsere Chins abends zu ihrer gewohnten Zeit wach wurden, setzten wir sie in die Transportboxen. Zusätzlich nahmen wir aus jedem Käfig die Toiletten und die bevorzugten Ton-Spielzeuge mit. Dann fuhren wir langsam mit ihnen in die neue Wohnung. Dort angekommen ließen wir sie einige Minuten in den Transportboxen, damit sie sich ein wenig akklimatisieren konnten. Diese Zeit nutzten wir, um in jeden neuen Käfig die gewohnten Toiletten, Spielzeug, Schlafsteine etc. zu platzieren. Danach durften sie ihre neuen Käfige in Beschlag nehmen. Da sie inzwischen vollständig wach waren, begannen sie sofort neugierig alles zu erkunden. Wir blieben noch eine Stunde bei ihnen, um sie zu beobachten. Als sie sich dann erschöpft und scheinbar zufrieden mit der neuen Unterkunft ausruhten, ließen wir sie für den Rest der Nacht allein.

Als wir am nächsten Tag mit dem Umzugswagen an der neuen Wohnung ankamen, schauten wir natürlich zuerst nach den Chins. Sie schliefen alle in ihren Häusern oder Steinen und hatten den Rest der Nacht auch keinen Unfug mehr angestellt. Danach verschlossen wir die Tür bevor mit dem Ausräumen des Umzugswagens begonnen wurde. So wurden sie den ganzen Tag nicht gestört und konnten in Ruhe schlafen. Am Abend empfingen sie uns dann bereits ungeduldig  - ganz nach dem Motto: Und wann dürfen wir nun endlich raus und das neue Zimmer erkunden? Sie hatten also ganz offensichtlich alles sehr gut überstanden.
Colette