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Entwicklung der Jungen von der Geburt
bis zum Absetzen

LESERFRAGEN ZUM THEMA

Chineinzug mit Zugabe - s√ľ√üe Babyfotos

 

Der Zyklus
Chinchillas bekommen keine Periode. Die Scheide ist normal durch eine Membran verschlossen. Alle ca. 28 - 30 Tage kommt das Weibchen in die Hitze, die Scheide öffnet sich. Nach 3 - 5 Tagen klingt die Hitze ab, die Scheide schließt sich wieder, die Membran bildet sich erneut. Wenn sie nicht den regelmäßigen Kontakt zum Chinchilla-Herren gewöhnt ist, kann der Zyklus auch oft sehr unregelmäßig erfolgen, wenn nicht ganz aufhören.
Angi

Wann kann die Chinchilla-Dame aufnehmen?
Beim weiblichen Tier √∂ffnet sich w√§hrend der Hauptbrunst, die ca. 3-5 Tage andauert, die Vagina. Gleichzeitig kann man einen sogenannten Hitzepfropf erkennen, der aus eingetrockneten Schleimsekreten besteht. Au√üerdem erkennt man eine schleimige hellrote Fl√ľssigkeit. Bei Damen mit hellem Bauch ist dies wunderbar erkennbar, da sich meist ein wenig Schleim ins Fell rund um die Harnr√∂hre wischt.
KerstinK

Weitere Erkennungszeichen
Die Chinchilla-Dame wird oftmals schmusiger. Sie lässt sich öfters und lieber streicheln und freut sich auffälliger, wenn ihr Halter ins Zimmer kommt, als sonst. Sie sucht halt einfach mehr den Kontakt. Nach der Hauptbrunst wird sie jedoch wieder ruhiger.
Angi

Clau-Lot-Chin4 Der eigentliche Schritt, sprich: die Begattung
Das M√§nnchen rennt dem Weibchen hinterher, bedr√§ngt es auf Schritt und Tritt. Meistens wehrt sich die Chinchilla-Dame mit Bei√üen, lautem Meckern und manchmal auch mit Urin verspritzen. Oftmals ist dies aber nur reine Show. Allerdings sollte man seine Tiere gut beobachten, denn genau wie beim Menschen haben manche Tiere einfach eine Antipathie gegeneinander. Versucht man trotzdem diese miteinander zu verkuppeln, kann es durchaus mit einem t√∂dlichen Bi√ü enden oder bei ganz sensiblen Tieren mit einem Schaden f√ľrs Leben, n√§mlich dem, dass sie Angst vor Artgenossen haben.

Angenommen, das Pärchen versteht sich, liebt sich. Trotzdem spielen sie dieses Verfolgungsspiel, bis die Dame dann endlich nachgibt und sich von ihm decken lässt. Dies erfolgt während der Hauptbrunst mehrmals kurz hintereinander. Das Spiel wird nur von Ruhephasen unterbrochen, in denen sich die beiden eng aneinanderkuscheln, ein wenig schlafen, um neue Kräfte zu sammeln.

Bitte beachten Sie, dass sich beim B√∂ckchen w√§hrend der Brunst √∂fters Haarringe um sein Glied bilden. Diese m√ľssen unbedingt tier√§rztlich entfernt werden und dies sehr schnell, da sonst das Glied absterben kann.
KerstinK

AndreaA-Chinni1Das Erkennungszeichen, dass es geklappt hat
Das ist der Deckpfropf, der Stunden nach der Deckung ausgeschieden wird. Dieser f√ľhlt sich an wie Gallertmasse. Man findet ihn, wenn man sehr aufmerksam sucht, im Einstreu wieder. In einigen F√§llen wird der Deckpfropf aber auch gefressen, das ist eben von Tier zu Tier unterschiedlich.
KerstinK

Wie verhalten sich Chinchillas wenn sie trächtig sind? Woran kann man das sonst noch erkennen?
Bei manchen Weibchen ver√§ndert sich das Verhalten, bei anderen gar nicht. Manche werden zutraulicher und verschmuster, andere scheuer - eine pauschale Aussage l√§sst sich da nicht machen. Wenn du aber ein Weibchen l√§nger kennst und ein paar Schwangerschaften mitgemacht hast, wirst du bemerken, wenn sie tr√§chtig ist. Bei manchen Weibchen l√§sst sich schon zu Beginn der Schwangerschaft eine leichte Gewichtszunahme feststellen, aber auch bei weitem nicht bei allen. Sicher kann man eigentlich nur sein, wenn man den Deckakt beobachtet hat und 4 Wochen sp√§ter die Hitze ausbleibt. Oder in den letzten 4 Wochen. Da verdichten sich die Knochen der Babys, so dass man Kindsbewegungen sp√ľren kann. Au√üerdem nimmt die werdende Mama merklich an Umfang und Gewicht zu.
Angi

Wie lange dauert die Trächtigkeit?
Im Durchschnitt dauert sie 111 Tage, plus/minus 5 Tage.
KerstinK

√Ąu√üere Zeichen einer Schwangerschaft
Die Chinchilla-Dame nimmt an Gewicht zu und wird im Bauchumfang dicker, was besonders im letzten Drittel erkennbar ist. Ein Z√ľchter oder ein Tierarzt kann vorsichtig den Bauch abtasten. Es lassen sich das oder die Herzchen ersp√ľren, die Bewegungen des/der Kleinen und ab und zu, wenn man Gl√ľck hat, sp√ľrt man sogar leichte Tritte aus Mamas Bauch. Aber √ľberlassen Sie dies den Fachleuten, denn aus Unwissenheit k√∂nnen Sie so Ihrer Chinchilla-Dame sehr schaden, denn das Tier darf sich dabei nicht aufregen, sonst besteht die Gefahr, dass es die Jungen verliert.
KerstinK

Was muss während der Schwangerschaft beachtet werden?
Achten Sie auf einen ausreichenden Mineralstoffhaushalt. Mineralsteine sollten grundsätzlich in jedem Chinchillakäfig zu finden sein. Kontrollieren Sie die Nagezähne auf ihre Orangefärbung.
KerstinK

Wie erkennt man, wann es los geht?
Die Chinchilla-Dame wird unruhig und hat Schmerzen, die oftmals auch hörbar sind. Nester, ähnlich wie bei Hamster, werden nicht gebaut. Meist legt sich die Chinchilla-Dame kurz vorher auf die Seite.
KerstinK

Wie lange dauert die Geburt?
Das l√§sst sich nicht pauschalisieren. √Ąhnlich wie beim Menschen kann es √ľber Stunden andauern oder eben ganz schnell und komplikationslos vorangehen.
KerstinK

Wie gebären denn die Weibchen, im liegen oder im sitzen?
Die Weibchen geb√§ren im Sitzen. Erst lecken sie sich die Scheiden√∂ffnung, um diese ein wenig mehr zu √∂ffnen. Dann dr√ľcken sie das Baby ein St√ľckchen heraus und ziehen den Rest des K√∂rpers dann mit den Z√§hnen heraus (sie beugt sich daf√ľr vorn√ľber), w√§hrend sie - nat√ľrlich - weiterhin dr√ľckt. Wenn das erste Baby geboren ist, leckt sie es erst schnell trocken, dann leckt sie die Scheiden√∂ffnung wieder ein wenig (um den Dreck zu entfernen) und f√§ngt dann relativ schnell mit dem Herausdr√ľcken des n√§chsten Babies an. Sobald sie davon ein St√ľck zu fassen bekommt, zieht sie es wieder  mit hinaus. Dann wird das n√§chste Baby getrocknet, etc....

Die  Reihenfolge mit dem Trocknen usw. kann sich nat√ľrlich ein wenig √§ndern. Das kommt immer auf das Weibchen drauf an und darauf, wie viele Babies sie bekommt. Manchmal hilft auch der Vater beim Trocknen und w√§rmen der  Babies, damit die Mutter in Ruhe geb√§ren kann. Deshalb lasse ich die  B√∂ckchen, die nicht w√§hrend der Geburt schon wieder an Fortpflanzung denken, gerne die ersten paar Stunden wenigstens im K√§fig, damit sie "aushelfen" k√∂nnen. Au√üerdem ist dies auch gut, damit der Vater den Geruch der  Babies kennen lernt und sie, wenn man ihn in ein paar Tagen wieder in den  K√§fig setzt, ohne Probleme akzeptiert.

Das Weibchen wird direkt nach der Geburt wieder hitzig und bleibt ungef√§hr die ersten 5 Tage in Hitze. D.h. das Paarungsritual wird sofort wieder fortgesetzt. Deshalb ist es sehr  sehr wichtig, (wenn man das B√∂ckchen bei dem Weibchen l√§sst) den Babies einen  festen Unterschlupf zu bieten, in den die erwachsenen Tiere nicht  hereinkommen. Damit sind die Babies vor dem Totgetrampelt werden gesch√ľtzt.
Sonja

Wieviele Jungen werden geboren?
Auch das variiert von einem bis hin zu 4 oder in Ausnahmefällen sogar 6. Meist jedoch sind es 1-3 Junge.
KerstinK

Was passiert mit der Nachgeburt?
Diese wird meistens von der Chinchilla-Dame aufgefressen.
Wichtig au√üerdem ist noch folgendes: Nehmen Sie die Sandwanne f√ľr die n√§chsten paar Tage aus dem K√§fig. Die Chinchilladame k√∂nnte sich sonst eine Geb√§hrmutterentz√ľndung zuziehen, weil Sand in den Geburtskanal eindringen kann.
KerstinK

Wann ist die Chinchilla-Dame nach der Geburt wieder aufnahmefähig?
Eigentlich kann man ca. 3 Tage nach der Geburt schon wieder ein Brunstverhalten feststellen. Es ist jedoch besser, ihr eine Pause zu g√∂nnen, damit sie sich erst einmal um ihren Nachwuchs k√ľmmern kann und selbst einmal wieder zu Kr√§ften kommt. Au√üerdem ist es erwiesen, dass die Jungen einfach stabiler in Bezug auf Krankheit sind, wenn der Mutter eine Pause geg√∂nnt wird.
KerstinK

Wie verhindere ich ein erneutes Decken?
Wenn du ein erneutes Decken verhindern willst, dann solltest du den Bock gleich nach der vollendeten Geburt von der Mutter und den Jungen trennen. Vielleicht ist es dir m√∂glich, einen kleinen K√§fig f√ľr den Bock in den K√§fig von Mutter und Kindern zu stellen, dann ist er bei seiner Familie. Ansonsten w√ľrde ich den K√§fig direkt neben den der Mutter stellen, damit sie ihn st√§ndig sieht. Auch solltest du ihnen kontrollierten Auslauf zusammen geben (da aber bitte GUT AUFPASSEN), damit sie sich vertraut bleiben. Nach ca. 5 Tagen (kontrolliere, ob die Scheide noch offen ist), kannst du den Papi wieder mit reinsetzen, aber gut aufpassen, wie er sich verh√§lt. Normalerweise gibt es da keine Probleme!!!
Dunja

Gibt es eine Verh√ľtung f√ľr Chinchillas?
Erst k√ľrzlich hat mich auch schon jemand auf Verh√ľtungsspritzen angesprochen, und da ich davon keine Ahnung habe, die Idee mir aber gefallen hat (nicht so stressig wie das Trennen, wenn das Weibchen mal pausieren soll), habe ich meine Tier√§rztin gefragt. Sie r√§t von Verh√ľtungsmitteln f√ľr Nager komplett ab, da es da keine Versuchsreihen gibt. Die Hersteller k√∂nnen folglich keine Angaben zur Dosierung machen, und um sicher zu gehen, muss man √ľberdosieren. Dadurch steigt aber das Risiko von Tumoren in der Geb√§rmutter, am Ges√§uge oder in den Eierst√∂cken - und das ist es nicht wert.
Angi

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Entwicklung der Jungen von der Geburt bis zum Absetzen
Chinchillajunge kommen behaart und sehend zur Welt, da sie zu den Nestfl√ľchtern z√§hlen. Die nassen Jungen werden durch die K√∂rperw√§rme und das Lecken der Mutter getrocknet. Schon nach kurzer Zeit bewegen sie sich aktiv und suchen nach den Zitzen des Muttertieres, wobei sie ein leises Fiepen von sich geben. Dieses Fiepen ist eine Art von Kontaktlaut und soll die Beziehung zur Mutter und den anderen Artgenossen ebenso herstellen, wie auch signalisieren, dass es sich bei diesem Gesch√∂pf um ein Jungtier handelt. F√ľhlen sich die Kleinen bedr√§ngt so wird das leise Fiepen zu einem kl√§glichen Quietschen. Sind die Zitzen erst einmal gefunden, kann es zu Streitigkeiten kommen. Bei Mehrlingsw√ľrfen ist darauf zu achten, dass alle den Zugang zu den Zitzen finden. Eine Gewichtskontrolle ist bei mehr als zwei Jungtieren daher zu empfehlen. Das Geburtsgewicht betr√§gt ca. 40 g. Auf eine kontinuierliche Gewichtszunahme ist dabei zu achten, wobei das gewicht einige Tage stabil bleiben kann. Nach etwa 3 Wochen sollten die Jungtiere ihr Geburtsgewicht verdoppelt haben. Bekommen nicht alle Jungtiere ausreichend Milch, so empfiehlt es sich zus√§tzlich von Hand zu f√ľttern beziehungsweise eine ‚ÄěSchichtwechsel‚Äú durchzuf√ľhren. Dem Muttertier wird dabei abwechselnd immer nur ein Junges zum S√§ugen √ľberlassen- empfohlen wird zu beginn eine etwa eine Woche jeweils zwei Stunden lang. Bereits in den ersten Tagen sind die kleinen Chinchillas schon sehr unternehmungslustig und k√∂nnen behutsam hochgenommen werden, sofern es das Muttertier ohne Widerstand zul√§sst. Zwischendurch brauchen die Jungtiere aber noch viel Ruhe und schlafen mitunter in ihrem Pullover√§rmel ein. Beim Auslauf ist auf die Jungtiere aber besonders zu achten, da sie in den kleinsten Ritzen und Spalten untertauchen und unter Umst√§nden auch in einem Schuh oder Schirmst√§nder landen. Besser ist es die Jungtiere zun√§chst nur kurz in einem abgrenzbaren Areal unter Aufsicht laufen zu lassen. Nach etwa einer Woche beginnen die Jungen auch zus√§tzlich Futter aufzunehmen, es ist dann darauf zuachten, dass sie keine zu konzentrierte Nahrung und keine Zusatzmittel aufnehmen k√∂nnen. Nach etwa 6-8 Wochen haben die Jungen ein Gewicht von ca. 200 g oder mehr erreicht und k√∂nnen abgesetzt werden, damit sich das Muttertier erholen kann. Auch hier ist wieder darauf zu achten, dass nicht zu gro√üe Futtermengen dem kleinen Magen angeboten werden. Die halbe Futterration hat sich als ausreichend erwiesen. Erst nach vier bis f√ľnf Monaten sollten die Jungtiere ‚Äěnormale‚Äú Futterportionen erhalten.
Irene

Aufzucht der Jungen durch die Eltern
Nach einer Tragzeit von ca. 111 Tagen kommen die jungen Chinchillas zur Welt. Meist sind es ein bis vier St√ľck, wobei Zwillinge wohl am h√§ufigsten vorkommen.

Bei der Aufzucht der Jungen spielt neben der Mutter auch der Vater eine wichtige Rolle, denn auch er k√ľmmert sich aufopfernd um sie. Schon w√§hrend der Geburt weicht er der werdenden Mama nicht von der Seite und sobald das erste Junge geboren ist, nimmt er es in seine Obhut. Er leckt es trocken und w√§rmt es, so dass sich die Mutter vollkommen auf die weiteren Geburten konzentrieren kann. So finden sich nach und nach alle Jungen unter dem Bauch des Vaters ein. Erst nachdem der Mama eine kleine Pause zum trinken und fressen verg√∂nnt war, √ľbergibt er ihr die Babys, so dass sie sie s√§ugen kann.

Die Babys haben je nach Anzahl ein durchschnittliches Geburtsgewicht von ca. 40 - 50 Gramm und sind schon vollst√§ndig entwickelt. Bereits ein paar Stunden nach der Geburt fangen sie an, ihre Umgebung zu erkunden. Dabei passen sowohl die Mama als auch der Papa gleicherma√üen auf, dass dem quirligen Nachwuchs nichts zust√∂√üt. Dies ist in der Anfangszeit auch recht einfach, da die Babys schon nach k√ľrzester Zeit nach Vater und Mutter fipsen und sofort unter den Bauch des Elternteils schl√ľpfen, der zuerst auf die Fipser reagiert hat. Dort w√§rmen sie sich dann f√ľr die n√§chste Entdeckungsrunde wieder auf. Nach und nach k√∂nnen die Kleinen ihre K√∂rpertemperatur l√§nger halten und so werden auch ihre Erkundungstouren l√§nger. Nach einigen Tagen klettern und toben sie im K√§fig herum, bis die Eltern sie zur Ordnung rufen.

Chinchillas sind S√§ugetiere. Somit muss sich ‚ÄěOma‚Äú oder ‚ÄěOpa‚Äú (= Besitzer) nicht um die Ern√§hrung k√ľmmern. Die Mama besitzt 6 Zitzen, so k√∂nnen die maximal 4 Babys problemlos mit Milch versorgt werden. Eine zus√§tzliche F√ľtterung ist im Normalfall nicht notwendig, lediglich bei einer kr√§nkelnden oder schw√§chlichen Mama kann eine Zuf√ľtterung n√∂tig sein.

Die Z√§hne der Kleinen sind bereits von Geburt an sehr scharf. Sie m√ľssen erst lernen, die Kraft, die sie in ihren Kiefer haben, richtig zu dosieren. Dies macht sich f√ľr uns Menschen durch die √§u√üerst schmerzhaften Probebisse in den ersten Tagen bemerkbar. Doch nicht nur bei Fingern, auch bei der Zitze, an der sie saugen, haben die Babys Schwierigkeiten, die St√§rke des Bisses richtig einzusch√§tzen. So kann es durchaus auch zu Bisswunden am Ges√§uge der Mama kommen. Eine t√§gliche Kontrolle ist ratsam, so dass man evtl. Bisswunden sofort mit Salbe (gibt‚Äôs beim TA) versorgen kann. Unbehandelt f√ľhren solche Bissverletzungen schnell zu schmerzhaften Entz√ľndungen.

Nach ein paar Tagen fangen die Babys an, zus√§tzlich zur Muttermilch auch einzelne Heuhalme zu fressen oder besonders leckere Kr√§uter aus dem Fressnapf der Eltern zu naschen. Auch an Leckereien sind sie schon interessiert, allerdings m√ľssen ‚ÄěOma‚Äú und ‚ÄěOpa‚Äú da stark bleiben. Rosinen usw. k√∂nnen in solch einem fr√ľhen Lebensstadium schlimme, teils t√∂dliche Durchf√§lle ausl√∂sen. Heu hingegen d√ľrfen sie jedoch nach Lust und Laune fressen und da es ja auch ein noch neuer Geschmack ist, akzeptieren sie auch einzelne, besonders zarte Heuhalme als Leckerei. Pellets fressen sie ab ca. 1,5 - 2 Wochen bei den Eltern mit, Wasser aus der Wasserflasche (evtl. eine zweite anh√§ngen, die f√ľr die Babys gut erreichbar ist) trinken sie ab ca. 1 Woche.

Nach und nach wird der Anteil an fester Nahrung, den die Jungtiere zu sich nehmen immer größer, der Anteil an Muttermilch sinkt. Nach ca. 6 Wochen sind sie dann soweit, dass die Muttermilch nur noch eine schmackhafte Leckerei darstellt. Das ist die Zeit des Absetzens, die Milchquellen versiegen.

Sobald die Jungen von der Mutter entw√∂hnt sind, wird auch die Mutter - Kind - Bindung lockerer. Die Mama zieht sich nun immer h√§ufiger zur√ľck und will ihre Ruhe haben. Der Papa k√ľmmert sich nun fast ausschlie√ülich alleine um den Nachwuchs, passt auf, dass die Kleinen es nicht zu bunt treiben und alles seine Ordnung hat. Auch sorgt er daf√ľr, dass die Mama tags√ľber ungest√∂rt in ihrer H√∂hle schlafen und sich von den Strapazen der Geburt und Aufzucht erholen kann. Bei begrenzten Platzverh√§ltnissen gar keine leicht Aufgabe, bei zu klein gew√§hltem K√§fig fast unm√∂glich.

Wenn die Familie einen Standardk√§fig bewohnt, ist es nun an der Zeit, die Jungtiere in einen eigenen K√§fig umzusetzen. Dort k√∂nnen sie ungest√∂rt rennen und toben, wachsen und sich entfalten, ohne dabei die Eltern zu st√∂ren. Die Mama bekommt endlich die dringend ben√∂tigte Ruhe, und auch der Papa wird dankbar dar√ľber sein, endlich mal wieder einen Tag durchschlafen zu k√∂nnen.

Bewohnt die Familie einen gr√∂√üeren K√§fig, eine sog. Gesellschaftsanlage, und sind auch gen√ľgend Unterschlupfm√∂glichkeiten f√ľr die Mutter und den Nachwuchs vorhanden, kann man sie nat√ľrlich auch beieinander lassen. Das Bild einer liebevoll aneinandergekuschelten Chinchillafamilie ist unser Lohn.

Sp√§testens jetzt sollte man sich auch Gedanken machen, was mit dem Nachwuchs passieren soll. F√ľr die Babys, die abgegeben werden, ist es nun an der Zeit, gute Pl√§tze zu suchen, so dass die neuen Besitzer ausreichend Zeit haben, alles f√ľr den neuen Hausgenossen vorzubereiten. F√ľr Babys, die man selbst beh√§lt, kann man jetzt langsam einen eigenen K√§fig bauen / bestellen und sich evtl. nach einem Partner umsehen.

Die beste Zeit f√ľr eine Abgabe ist das Alter von 3 Monaten. Dank ihrer Neugierde gew√∂hnen sie sich sehr rasch an ihr neues Zuhause und evtl. neue Gesellschaft. Auch gewinnen sie sehr schnell Vertrauen zum neuen Besitzer und werden zahm.

Auch bei Babys, die man selbst beh√§lt, ist nun der beste Zeitpunkt f√ľr den Umzug in den endg√ľltigen K√§fig und eine Verpaarung mit einem ungef√§hr gleichaltrigen Partner. Bei einem wesentlich √§lteren Partner empfiehlt es sich, noch ca. 2-3 Wochen zu warten. In dieser Zeit kann man die zwei K√§fige schon mal nebeneinander stellen und den beiden gemeinsamen Auslauf geben, so dass sie sich kennenlernen k√∂nnen.
Angi

Handaufzucht von Chinchillas
Chinchilla-Babys per Hand aufzuziehen ist ein √§u√üerst schwieriges Unterfangen, das sehr viel Zeit und Verantwortungsbewusstsein erfordert. Normalerweise sind Chinchilla-M√ľtter gut alleine in der Lage f√ľr ihre Jungen zu sorgen und sie zu s√§ugen. Es kann aber auch vorkommen, dass der Mensch helfend eingreifen muss:
- Das Muttertier verstirbt nach der Geburt
- Das Muttertier nimmt das Junge nicht an (kommt selten vor)
- Das Muttertier hat nicht genug Milch
- Das Muttertier hat mehr als drei Junge und deshalb nicht f√ľr alle genug Milch
- Das Jungtier ist verletzt und kann nicht bei der Mutter sein

Sofern ein Muttertier nach der Geburt verstirbt oder das Junge nicht annimmt, so kann man versuchen, eine Amme f√ľr das Kleine zu finden. Hat man z.B. eine andere Mami, die gerade Junge im ca. gleichen Alter hat, so kann man versuchen, die kleinen Kerlchen mit dazuzusetzen, in den meisten F√§llen klappt das problemlos. Wenn ein Muttertier nicht genug Milch hat (z.B. oft bei Erstlingsw√ľrfen oder bei Mehrlingsgeburten ab drei Jungtieren), so muss man u.U. zuf√ľttern. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Kleinen auch bei der Mutter noch Milch abbekommen, denn Muttermilch ist halt doch das beste f√ľr die Babys. Sofern die Mutter ein Junges nicht annimmt und man keine Amme hat, bzw. ein Jungtier verletzt ist und nicht mehr zur Mutter kann/soll, so muss man ‚ÄěPflegemami‚Äú spielen.

Zuf√ľttern bei Mehrlingsw√ľrfen
Bei Mehrlingsw√ľrfen kann man alle Jungtiere problemlos bei der Mutter belassen und nur durch Zuf√ľttern der Chin-Mami etwas Arbeit abnehmen. Es gibt die Z√ľchter, die immer die St√§rksten Jungen zeitenweise aus dem K√§fig nehmen, damit die schw√§cheren Geschwister in Ruhe trinken k√∂nnen. Ich halte diese Methode f√ľr die geeignetste. Denn wie schon eingangs erw√§hnt ist Muttermilch immer noch das beste f√ľr die kleinen Kerlchen. Es gibt auch noch die M√∂glichkeit, die Jungtiere in Schichten bei der Mutter zu lassen, so dass nacheinander alle trinken k√∂nnen. Bew√§hrt hat sich bei mir die Methode, dass ich die St√§rksten rausgenommen und per Hand gef√ľttert habe, dann hatten sie nicht mehr so gro√üen Appetit und lie√üen die Kleinen auch mal trinken. Zuf√ľttern sollte man allerdings nur die ersten 2-3 Wochen, dann fressen die Kleinen bereits selbst√§ndig vom Futter mit und brauchen keine Zuf√ľtterung mehr.

Dunja-HandaufHandaufzucht
Eingangs ist zu erw√§hnen, dass ein Chinchilla-Baby alle 1 - 1 ¬Ĺ Stunden seine Milch braucht. Es ist sehr wichtig, diese Zeiten einzuhalten, da andernfalls die Darmt√§tigkeit des Kleinen erlahmen k√∂nnte und das unweigerlich zum Tod f√ľhren kann. Die ersten 1-2 Lebenswochen ist es unbedingt notwendig in diesen Abst√§nden (AUCH NACHTS!!!) zu f√ľttern, sp√§ter k√∂nnen die Zeitr√§ume dann st√§ndig etwas erweitert werden, bis das Junge entw√∂hnt ist und feste Nahrung zu sich nimmt. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist, dass die Kleinen st√§ndig warmgehalten werden m√ľssen. Sofern m√∂glich sollte man das Kleine am K√∂rper haben, damit es die K√∂rperw√§rme und Geborgenheit, die die Mutter ja nicht geben kann, erh√§lt. Wenn man das Kleine mal alleine lassen muss, so nehme ich immer eine kleine W√§rmflasche, f√ľlle sie mit warmen Wasser, wickle sie in ein Handtuch und setze den kleinen Kerl drauf. Kleine Chinnies m√∂gen die W√§rme und bleiben gerne darauf sitzen.

‚ÄěMilchrezepte‚Äú
Ich habe bei meinen Tieren zwei verschiedene ‚ÄěRezepte‚Äú ausprobiert, und bin bisher sehr gut damit gefahren:

Babynahrung (hiervon nicht die Erstlingsmilch sondern die Dauernahrung), gemischt mit körperwarmen Wasser. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Mischung nicht zu dicklich ist. Vor allem zu Beginn der Handaufzucht sollte die Konsistent ähnlich der von richtiger Milch sein. Später kann dann der Pulveranteil gesteigert werden, so dass etwas dicklichere Milch entsteht.

1Dosenmilch (7,5% Fettgehalt), gemischt mit körperwarmen Wasser und etwas Traubenzucker. Auch hierbei ist darauf zu achten, dass die Mischung vor allem am Anfang nicht allzu dick ist.

Die F√ľtterung
Man sollte sich eine kleine Spritze ohne Kan√ľle besorgen, das Kleine behutsam in die Hand nehmen (am besten funktioniert bei mir die leicht liegende Stellung des Tieres) und dann tr√∂pfchenweise die Milch auf das Schn√§uzchen geben. Zu Beginn gibt es evtl. etwas Widerstand, aber bald erkennt es, dass es etwas Feines gibt und schleckt flei√üig das Schn√§uzchen ab. Wenn das Kleine nicht mehr trinken will, so lasse ich es ein paar Minuten in Ruhe und wenn es wieder genug Luft geholt hat, kommt der zweite Durchlauf. Bei ganz jungen Tieren wird zu Beginn ca. 0,2 - 0,4 ml getrunken, was sich stetig steigert. Nach der Mahlzeit ist es sehr wichtig, dem Jungtier den Bauch mit leichten, kreisenden Bewegungen zu massieren. Normalerweise w√ľrde diese Aufgabe die Chin-Mami √ľbernehmen, aber in diesem Fall m√ľssen wir dies tun.

Bitte unbedingt darauf achten, dass der Bauch immer schön weich bleibt. Sollte er hart werden so muss man unbedingt sofort zum Tierarzt gehen, denn dann hat das Kleine vermutlich Blähungen, gegen die der Tierarzt etwas unternehmen muss.

Es ist nicht gesagt, dass eine Handaufzucht den gew√ľnschten Erfolg bringt, aber ich denke, dass jedes Jungtier eine Chance verdient hat, auch wenn das f√ľr den Menschen manchmal sehr stressig und aufreibend ist. Aber wenn so ein kleiner Kerl dann gro√ü wird, hat sich die ganze M√ľhe allemal gelohnt!!!
Dunja

Zuf√ľtterung - Milchrezepte, die Zweite
Sie benötigen Kondensmilch 3,5% Fett, Schmelzflocken (Instantflocken) und Traubenzucker. Ferner ein paar 1ml Spritzen ohne Nadel oder eine Pipette ohne Kugel vorne und eine grammgenaue Waage (wiegen sollten Sie das Baby in den ersten 2 Wochen sowieso täglich, egal ob mit oder ohne Mama).

Bei einem 10 Tage alten Baby ist eine Mischung aus 3ml Kodensmilch + 2ml kochendes Wasser + eine gro√üe Prise Schmelzflocken + 1 Messerspitze Traubenzucker optimal. Langsam kann man dann den Schmelzflockenanteil und Milchanteil steigern. Gef√ľttert wird, bis das Baby 6 - 8 Wochen alt ist. Die ersten 2 Wochen Tag und Nacht alle 2 Stunden (w√§ren bei ihnen nur noch 4 Tage). In der dritten Woche kann man dann 2 x t√§glich eine F√ľtterung auslassen - sprich, nach 5 F√ľtterungen bekommt man mal 4 Stunden Schlaf am St√ľck:-) Ab der vierten Woche kann man dann die Intervall langsam vergr√∂√üern - zuerst alle 3 Stunden f√ľttern, dann alle 4, alle 5, alle 6 Stunden usw. Schlie√ülich mit ca. 6 - 7 Wochen gibt es nur noch ca. 2 x t√§glich Milch. Wichtig ist, dass das Baby nach jeder Intervallverl√§ngerung weiterhin konstant zunimmt. Nach 3 Tagen mit Zunahme kann man wieder verl√§ngern. Ach ja ... zum F√ľttern wird das Baby auf den R√ľcken gedreht und ihm sanft ein Tr√∂pfchen Milch aufs M√§ulchen getropft . Es kann sein, dass es anf√§nglich nicht trinken mag, aber nach ein paar Versuchen siegt der Hunger. Dann wird es gierig trinken. Achten Sie darauf, dass keine Milch in die Lunge ger√§t, also immer nur so viel ins M√§ulchen tropfen, wie es tats√§chlich schlucken kann. Wegen Salmonellengefahr muss die Milchmischung vor jeder F√ľtterung frisch angesetzt werden. Sch√∂n ist es, wenn sich der Papa um die Verdauung und K√∂rperpflege k√ľmmert. L√§sst er den Nachwuchs jedoch links liegen ist es wichtig, dass man dem Baby nach jeder F√ľtterung den Bach gegen Uhrzeigersinn massiert, bis es Kot und Urin abgesetzt hat. Alleine funktioniert das erst mit ca. 4 - 5 Wochen.
Angi

Chineinzug mit Zugabe - die ganze Geschichte hierzu findet ihr hier
Am 11.3.2009 ist Cindy mit ihren Babys bei uns eingezogen, nachdem ich es nicht mehr mit ansehen konnte, wie die ganzen Chins vor√ľbergehend bei uns am Arbeitsplatz "gewohnt" haben.  Die anderen erwachsenen Chins konnte ich zum Gl√ľck weiter vermitteln, so dass sie ein neues Zuhause gefunden haben. Als ich Cindy mitgenommen habe, wusste ich noch nicht sehr viel √ľber Chins, au√üer dass sie einen gro√üen K√§fig ben√∂tigen und nachtaktiv sind. Deswegen wusste ich auch nicht, dass ich Cindy schon mit "Zugabe" mit genommen habe, lach, das Ergebnis kam dann am 02.07.2009 zur Welt.

Cindy, Felixa und Babys (linkes Foto) mit gerade mal 6 Tage alt. Felixa sieht man √ľbrigens nur von hinten.
 
Kekslis n√§chtliche Ration Milch. Der kleine Kerl konnte nachts noch nicht an die Milchbar hinterher klettern, im Gegensatz zu seinen Br√ľdern. Also brauchte er nachts alle 2 Stunden seine Milch Ration, die er zum Gl√ľck auch ohne Probleme genommen hat. Er brauchte die auch, denn im Gegensatz zu seinen Br√ľder (45 Gramm + 50 Gramm) wog Keksli nur 27 Gramm. Auf dem Foto unter Keksli sieht man sehr gut den Gr√∂√üenunterschied.

linkes Foto: Da sind meine 3 kleinen Musketiere 1 Tag alt. Der hintere von den beiden dunklen ist Keksli. Auch da sieht man schon den Unterschied.
 

 



linkes Foto: Felixa die Einohrige. Da ist sie ca. 4 Monate alt.
Felixa ist mit 2 Ohren zur Welt gekommen. Da sie aber mit noch einigen anderen Chins in einem viel zu kleinen K√§fig sa√ü und aus diesem ausgebrochen ist, hat sie sich beim ausbrechen das Ohr schlimm verletzt. Das war sie 1 Tag alt. Ich habe die Wunde versorgt und sie ist, zum Gl√ľck, sehr schnell abgeheilt. Das sie nur ein Ohr hat, st√∂rt sie aber in keinster Weise.

rechtes Foto: Im Alter von 4 Monaten schmeckt auch schon das Bier, lach.





 
linkes Foto: Das ist Keksli nun im Alter von ca. 7 Monaten. Von uns, die wir ihn mit der Flasche groß gezogen haben, will er nichts mehr wissen. Nur noch von Denise. Sie kann so ziemlich alles mit ihm machen, er wartet regelmäßig, dass sie aus der Schule kommt und fordert seine Streicheleinheiten. Bei meinem Mann und mir macht er nur diese lustigen Abwehrgeräusche... Es ist faszinierend, die beiden zu beobachten. Ich bin richtig stolz auf den Kleinen, da ich wirklich Angst hatte, dass er es nicht schafft, aber er
hat sich wirklich zu einem großen kräftigen Chin entwickelt.
GabyK

Warum ist eine Schutzgeb√ľhr und ein Schutzvertrag n√∂tig?
Medikamente, Kosmetika und noch einige andere Dinge werden, bevor sie in den Handel gelangen, in Tierversuchen auf Wirkung, Nebenwirkungen und Vertr√§glichkeit getestet. Diese Tierversuche lassen sich nie ganz vermeiden und haben mitunter auch durchaus ihre Berechtigung. Chinchillas sind, da sie sehr viel widerstandsf√§higer wie M√§use oder Ratten sind, f√ľr Tierversuche sehr beliebt. Ein Labor zahlt im Schnitt Eur 15,-- bis Eur 25,-- f√ľr ein junges, gesundes Chinchilla. Dies ist f√ľr sog. Tiervermittler eine sehr lukrative Einnahmequelle. In den Kleinanzeigen der Zeitungen suchen sie nach Tieren, die verschenkt oder gegen eine geringe Geb√ľhr abgegeben werden, holen sich diese Tiere und verkaufen sie an Laboratorien weiter. Um sicher zu gehen, dass ‚Äěunser‚Äú Nachwuchs nicht f√ľr Tierversuche verwendet wird, ist eine Schutzgeb√ľhr n√∂tig. Sie sollte mindestens Eur 25,-- betragen, so dass sich f√ľr die Tiervermittler ein Ankauf auf gar keinen Fall lohnt.

Doch auch eine Schutzgeb√ľhr allein gew√§hrleistet nicht, dass unser Nachwuchs ein liebevolles Zuhause mit Familienanschluss bekommt. Denn auch, wenn das Kleine nicht an ein Labor abgegeben wird, kann immer noch vieles mit ihm passieren, das nicht in unserem Sinne ist. So gibt es z.B. immer noch Pelzer, die ihre Zucht durch private Tiere auffrischen, manche Leute betreiben eine Profitzucht und andere wiederum haben sich einfach (noch) keinerlei Gedanken um eine artgerechte Haltung gemacht. Diese Art von Leuten wird durch einen Schutzvertrag, in dem sie u.a. mit ihrer Unterschrift den Familienanschluss und eine artgerechte Haltung garantieren und dem Vorbesitzer das Recht der Platzkontrolle einr√§umen, oftmals abgeschreckt.

Au√üerdem bekommt man durch den Schutzvertrag die Gewissheit, dass das Tier h√∂chstwahrscheinlich nicht auf der Stra√üe oder im Tierheim endet. Da man in dem Vertrag die jederzeitige R√ľcknahme des Tieres garantiert, ist es f√ľr den neuen Besitzer bequemer, es einfach ohne Angaben von Gr√ľnden wieder zur√ľckzugeben, wie evtl. beim Aussetzen erwischt zu werden (und eine Geldstrafe zahlen zu m√ľssen) oder in einem Tierheim lange Erkl√§rungen abgeben zu m√ľssen.

Eine 100 %ige Garantie f√ľr einen guten Platz hat man meistens nur, wenn man seine Jungtiere im Bekanntenkreis unterbringt und regelm√§√üig besucht. Wenn man jedoch auf Schutzgeb√ľhr und Schutzvertrag besteht und sich einige Zeit mit den neuen Besitzern unterh√§lt, kann man davon ausgehen, alles M√∂gliche unternommen zu haben, damit es den Kleinen auch weiterhin an nichts fehlt.

Im Gespr√§ch mit dem neuen Besitzer sollte man vorsichtig herausfinden, in wie weit er schon √ľber Haltung und Pflege informiert ist, was er Zuhause schon alles vorbereitet hat und in welches Umfeld das Junge kommt. Gegebenenfalls sollte man den neuen Besitzer nochmals auf die Klausel im Schutzvertrag hinweisen, in der man ihm zusichert, dass er bei Fragen jederzeit anrufen kann und dass man ihn gerne ber√§t. Ein unerfahrener Halter wird dankbar darauf zur√ľck kommen und sich des √∂fteren telefonisch melden. Durch das einmal aufgebaute Vertrauensverh√§ltnis kann man auch sp√§ter fast sicher sein, dass man von Zeit zu Zeit einfach mal wieder einen Info-Anruf bekommt, wie es dem Kleinen denn mittlerweile geht.
Ein Schutzvertrag kann per E-Mail bei uns angefordert werden.
Angi

Tagebuch eines Schnuckel-Wusels oder was ein Chinchilla empfindet, wird es per Hand großgezogen

04.03.2002
Hallo, Ihr lieben Clubmitglieder!!
gestatten, dass ich mich vorstelle: Ich bin das Schnuckel-Wusel aus der Pfalz. Einen richtigen Namen hatte ich bislang noch nicht, doch zwischenzeitlich hat sich meine Pflege-Mami doch f√ľr einen entschieden, weshalb ich nunmehr "Amy" hei√üe. Ihr fragt Euch jetzt vielleicht, warum sich meine Pflege-Mama ausgerechnet diesen Namen ausgesucht hat und einigen von Euch wird er vielleicht auch bekannt vorkommen. Dies war n√§mlich so: Meine Mami hat vorletzten Samstag, also einen Tag nach meiner Geburt und zu einer Zeit, als es mir ganz und gar nicht gutging, den Fernsehbericht √ľber meine wildlebenden Verwandten gesehen. Die Forscherin, die sich der Erforschung meiner Verwandten verschrieben hat, hie√ü Amy. Als ich also an diesem Wochenende so v√∂llig schlapp in den Seilen hing, nichts an Nahrung zu  mir nehmen wollte bzw. konnte, war sie schon total verzweifelt und hat versucht, mich mit dem Versprechen an das Probieren dieser komischen Pampe, die sie mir  t√§glich f√ľttert, heranzuf√ľhren, indem sie mir sagte, dass ich nur als gro√ües + starkes Wusel zu meinen wildlebenden Verwandten nach S√ľd-Amerika reisen k√∂nnte. Dies klang mehr als einleuchtend, weshalb ich von diesem Zeitpunkt an begonnen habe, wie wild zu k√§mpfen und mir t√§glich mehrmals diesen komischen Brei, den sie mir immer zubereitet, im wahrsten Sinne des Wortes "reinzuziehen". Und was soll ich Euch sagen, seit dieser Zeit geht es mir von Tag zu Tag besser!!!

Doch hier meine Story von Anfang an und der Reihe nach:

Ich bin heute auf den Tag genau eeiiiine Woche und drei Tage alt (!!!!) und habe schon gaaaaanz viel erlebt! Als ich nämlich vorletzte Woche auf die Welt kam, stand es mit meiner Gesundheit nicht gerade zum besten, doch ich habe beschlossen, dass es mir hier bei meiner Chin-Mami, meiner Schwester (die mich zwar manchmal ziemlich ärgert und auch nicht gerade zimperlich mit mir umgeht, aber die ansonsten doch recht lieb und schmusig ist) und vor allem meiner Pflege-Mama so unheimlich gut gefällt, dass ich nicht gleich wieder von dieser Welt gehen möchte, wenn ich nun schon einmal da bin. Deshalb habe ich beschlossen - allen Widrigkeiten zum Trotz - zu kämpfen und wie!!!!

Ich schnuckele t√§glich mehrmals zusammen mit meiner Chin-Mama an einem komischen Ding, aus dem eine s√ľ√üliche, wohl- schmeckende Fl√ľssigkeit kommt. Was das genau ist, kann ich nicht genau sagen, aber irgendwie schmeckt das Zeug verdammt gut, was ich nach einigen "Sitzungen" sehr schnell selbst gemerkt habe. Au√üerdem ging es mir auf dieses Zeug, was da aus diesem Ding kommt, bald erheblich besser, ich wurde kr√§ftiger und konnte viel mehr Aktivit√§ten entfalten, als das noch am letzten Wochenende der Fall war. Au√üerdem freut sich meine Pflege-Mama immer ganz doll, wenn sie mich aus dem K√§fig nimmt, um mit mir gemeinsam an dem Ding zu nuckeln und mich zuvor noch auf ein komisches Ger√§t setzt, das oben ganz glatt ist und auf dem ich mich nie so doll bewegen darf, wie ich eigentlich m√∂chte. Sie liest dann wohl immer eine Anzeige ab und ist ganz aus dem H√§uschen, wenn diese mehr anzeigt wie noch bei der letzten "Nuckel-Sitzung". Tja, irgendwie komisch, ich  kann mir das auch nicht ganz erkl√§ren!!!

Aber irgendwie ist meine Pflege-Mama doch unheimlich lieb. In den Schnuckel-Pausen nimmt sie mich immer ganz lieb in ihre Hand oder ich darf den √Ąrmel ihres Pullovers raufd√ľsen. Au√üerdem krault sie mich immer ganz lieb - vor allem am Bauch - was mich wiederum zu einem gen√ľsslichen Quietschen veranlasst, wodurch sie ebenfalls in helle Verz√ľckung ger√§t!!! Komisch, komisch, diese Pflege-Mamas!!!

Ansonsten bem√ľhe ich mich ganz doll, auch bei meiner richtigen Mami zu schnuckeln, wodurch ich es heute immerhin schon auf ein Gewicht von 59/60 g gebracht habe. Ist das nicht toll? Ihr m√ľ√üt n√§mlich wissen, dass ich bei  meiner Geburt und auch noch am  darauffolgenden Wochenende blo√ü ganze 33 g gewogen habe, w√§hrend meine Schwester bereits 55 g auf die Waage brachte. Aber ich habe beschlossen, dass ich sie unbedingt einholen will!!!! Ob ich das ganz schaffen werde, wei√ü ich nicht, aber ich strenge mich auf jeden Fall unheimlich an.

Meine Schwester macht mir ab und zu noch ein bischen das Leben, respektive das Nuckeln bei bei meiner Chin-Mami, schwer, denn - k√∂nnt Ihr Euch sowas vorstellen - sie will immer an dieselbe "Milchbar" wie ich?! Und wenn ihr das nicht gelingt, schubst sie mich einfach weg oder f√§ngt an, mich zu zwicken. Da ich mir dies nicht l√§nger gefallen lassen konnte, denn immerhin ist sie - im Gegensatz zu mir - schon soviel schwerer und hat daher das Nuckeln nicht mehr allzu n√∂tig, bin ich nunmehr zum "Gegenangriff" √ľbergegangen und zwicke zur√ľck, wenn ich gerade bei meiner Chin-Mami nuckele und sie mich vertreiben will. Ich habe ihr auch schon  ins Ohr gebissen und gerade vorhin habe ich sie einfach vom Brett geschubst. Habe ich das nicht prima gemacht? Ich wei√ü, ganz fair ist das nicht und ein bischen sch√§me ich mich deswegen auch (aber wirklich nur ein gaaanz kleines bischen!!), denn schlie√ülich muss ich mir noch etwas mehr Gewicht anschnuckeln als sie. Au√üerdem nimmt sie am Tag sehr viel mehr an Gewicht zu als ich und deshalb sind solch kleine "Kniffe" wohl erlaubt, oder was meinst  Du?

Ich wette, wenn mein Pflege-Papa, den ich nur kurz gesehen habe und aufgrund meines nach der Geburt noch geschlossenen einen Auges nur schwer erkennen konnte, wieder aus Amerika kommst, erkennt er mich nicht wieder, denn ich bin jetzt schon ungef√§hr doppelt  so gro√ü wie vorletzte Woche. Schade, dass ich Euch kein Foto schicken kann, Ihr w√§rt bestimmt unheimlich stolz auf mich und vor allem auch auf meine Pflege-Mama, die sich wirklich r√ľhrend um mich k√ľmmert und mich knuddelt.

Spter muss ich gleich wieder zum Schnuckeln anr√ľcken. Rein vorsorglich zicke ich zwar dabei  anfangs immer ein bischen rum, doch eigentlich gefallen mir die regelm√§√üigen Schnuckel-Sitzungen (derzeit alle 5 Stunden) sowie die damit verbundenen Schmuseeinheiten, die ich wirklich nur empfehlen kann, sehr gut!!! Aber ein bischen Rumzicken und Str√§uben muss eben sein!!! :-))

Ich schicke Euch ganz viele liebe Schnuckel-Gr√ľ√ü und bedanke mich ganz doll f√ľrs Daumendr√ľcken,  was Ihr bislang f√ľr mich gemacht habt und was offensichtlich unheimlich gut gewirkt hat!!!!!!!

Eure Amy, alias Schnuckel-Wusel

24.03.2002
Hallo liebe Fans da draußen!!!
Ich bin zwischenzeitlich richtig gro√ü geworden, Ihr w√ľrdet mich nicht mehr wiedererkennen, wenn Ihr mich anfangs zu meiner Geburt bzw. kurze Zeit danach und jetzt (4 Wochen sp√§ter) gesehen h√§ttet. Heute Morgen brachte ich kurzfristig eine "Schnapszahl" auf die Waage: 111 g, doch zwischenzeitlich habe ich bereits wieder flei√üig bei meiner Mami genuckelt und Heu gefuttert, weshalb ich vorhin bei der letzten Zusatzf√ľtterung durch meine Ersatzmama, die sich wirklich  r√ľhrend um mich k√ľmmert, bereits 113 g wog.

Ich werde auch von Tag zu Tag unternehmungslustiger, probiere mehr Dinge aus und nerve ein bischen meine Schwester sowie meine Mami. Besonders lustig finde ich es, auf allen Vieren wie ein Gummib√§llchen durch den K√§fig zu h√ľpfen. Ich kann gar nicht verstehen, warum sich Mami dadurch so genervt f√ľhlt, zumal meine Schwester  flei√üig mith√ľpft!! :-))

Und all die guten Sachen, die ich zwischenzeitlich zum Essen entdeckt habe, denn es gibt wirklich nicht nur diese Fl√ľssig-Nahrung, sondern auch noch ganz viele andere Leckereien. Ganz verr√ľckt bin ich z.B. nach Heu, aber auch Knabberstangen, √Ąpfel und vor allem Rosinen finde ich gaaaaanz gro√üe Klasse!!!! Ich kann Euch sagen, es hat sich wirklich gelohnt, so flei√üig bei meiner Ersatzmama zu schnuckeln, denn nur dadurch bin ich so gro√ü und stark geworden, dass mich all die anderen Dinge jetzt auch interessieren. Zu Anfang hing ich n√§mlich nur kraftlos im K√§fig rum und war nicht in der Lage, auch nur ein F√ľ√üchen gerade vor das andere zu setzen, aber jetzt .... !!!!!! Ihr solltet mich mal sehen. Das Schnuckeln finde ich aber nach wie vor ganz gro√üe Klasse, obwohl ich derzeit nur noch drei Mal pro Tag von meiner Ersatzmama geschnuckelt werde, doch darauf warte ich immer schon ganz sehns√ľchtig!! Wenn sie schon das Wasser aufsetzt und die Dosenmilch aus dem K√ľhlschrank holt, man, da kann ich mich kaum noch beherrschen und fange schon ganz hungrig an zu piepen.

Zwischenzeitlich unternehme ich zusammen mit meiner richtigen Mami und meiner Schwester auch allabendliche Erkundungsg√§nge in der n√§heren K√§figumgebung. Das ist vielleicht  interessant sage ich Euch!! Da kann man so sch√∂n Bl√∂dsinn machen und  lustig rumspringen. Wir nutzen die Zeit dann immer voll aus und sind hinterher durch das viele Rumspringen immer ganz k.o.!! Aber was gibt es denn sch√∂neres, als nach einem ausgiebigen Spaziergang sich sch√∂n gem√ľtlich an Mami zu kuscheln, etwas zu nuckeln und dann einzud√∂sen!? K√∂nnt Ihr Euch etwas kuscheligeres vorstellen??

Zwischenzeitlich habe ich auch mein erstes Sandbad genommen. Zu Beginn war ich zwar noch etwas z√∂gerlich, denn schlie√ülich hat es  soooo unheimlich gestaubt, als sich meine Mami gleich in die Badewanne gest√ľrzt  hat, als das Ding in den K√§fig gestellt wurde. Meine Schwester und ich schauten zun√§chst noch etwas skeptisch, doch als die Wanne endlich frei war, mu√üten wir  uns das Ganze doch mal aus der N√§he anschauen. Meine Schwester machte gleich  nach, was sie mein unserer Mami beobachtet hatte, doch mir war das alles etwas suspekt. Ich lief nur durch den Sand und beschn√ľffelte alles ganz genau. Ich  traute mich nicht so recht, es den anderen gleich zu tun. Das blieb auch noch so, bis die Badewanne am n√§chsten Tag wieder in den K√§fig gestellt wurde, doch dann entschlo√ü ich mich, mich ebenfalls durch dieses staubige Zeug zu w√§lzen, und siehe da, das brachte einen ungeheueren Spa√ü!!!!! Ich buddelte, w√§lzte mich, warf mich von einer Seite auf die andere und das ganze Unternehmen bereitete mir von Sekunde zu Sekunde mehr Vergn√ľgen + Spa√ü!!! Heute kann ich mir ein Leben ohne Sandbaden gar nicht mehr vorstellen. Nur meine Ersatzmami, die vor Vergn√ľgen fast so laut quietscht wie ich, wenn sie mich so fr√∂hlich rumtollen sieht, bekommt dann immer solche Niesanf√§lle und schnieft ganz schlimm in der  Gegend rum; doch nach einer Weile - vor allem, wenn ich wieder aufgeh√∂rt habe zu Baden - gibt sich auch das wieder!!!

Und hier mal ein Foto von unserer Kleinfamilie (bis auf Papi) Links auf dem Brett bin ich zu sehen, daneben meine richtige Mami, Schnuckie, eine wundersch√∂ne Black-Velvet-Dame. Davor, reckt sich meine Schwester Flummie, welche deutlich gr√∂√üer ist als ich und bereits ein Gewicht von ca. 260 g hat. Doch ich arbeite daran, dass ich sie bald einholen werde!!!!! Ansonsten lerne ich von Tag zu Tag  mehr und werde auch immer frecher. Unsere Mami ist z.T. ganz sch√∂n genervt von uns und unserem Herumgehopse; glaubt mir, der Name "Flummie" kommt bei meiner Schwester nicht von ungef√§hr: sie springt n√§mlich wie ein Gummi-B√§llchen, wenn es darauf ankommt und wenn uns gerade mal wieder der Hafer, pardon, das Heu, sticht!!!!!!!!!! Wir machen ganz sch√∂n viel Bl√∂dsinn, wenn wir abends erst  einmal so richtig fit sind.

So, jetzt muss ich mich wieder ein wenig ausruhen bzw. neue Kraft schnuckeln bei meiner Mami. Au√üerdem gibt es demn√§chst bestimmt auch wieder ganz gute Pellets und vor allem Heu zum Nagen. Da freue ich mich jeden Abend drauf und st√ľrze mich immer kopf√ľber hinein ins (Heu)-Vergn√ľgen!!!
Eure Amy (Schnuckel-Wusel)

Aus dem Tagebuch eines Dreierwurfes
9.April 2003 ‚Äď Tag der Geburt
Zwischen 7:00 und 8:30 kamen die 3 zur Welt, die Nachgeburt wurde von der Mutter gefressen und sofort begannen die Kleinen bei der Mutter zu trinken. Eine Stunde nach der Geburt verlie√üen die Kinder zum ersten Mal das H√§uschen und spazierten im K√§fig umher. Auch die ersten Streitigkeiten um die hei√ü begehrten Zitzen der Mutter begannen lautstark. Eines der Babys hatte noch die Augen fest verschlossen, mit etwas Bepantensalbe ‚Äěrieb‚Äú ich sie vorsichtig ein und einige Sekunden sp√§ter waren die √Ąuglein offen. Die Mutter l√§sst die gr√∂√üere Tochter, welche von Geburt an bei ihr lebt, zu den Kindern und es gibt zwischen ihnen keine Streitigkeiten.

Geburtsgewichte
Standard, weiblich, 39 Gramm
Beige hell, männlich, 45 Gramm
Beige, männlich, 42 Gramm
Allgemeinzustand der Kleinen: neugierig, wach und hungrig

Die Mutter brachte die Kinder im obersten H√§uschen im K√§fig zur Welt, ich habe es entfernt, um Abst√ľrze der Kleinen zu vermeiden und dass sie auch wieder zur Mutter zur√ľck k√∂nnen. Nun steht das H√§uschen am K√§figboden, ebenso den Futternapf habe ich auf den Boden gestellt und als ich bemerkte, dass die Kinder schon da sind, die Sandwanne entfernt.

20:00 Uhr: Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 38 Gramm - minus 1 Gramm
Beige hell, männlich, 43 Gramm - minus 2 Gramm
Beige, männlich, 41 Gramm - minus 1 Gramm

Alle Kinder sind wohlauf und interessiert unterwegs, die Mutter hat 3 laktierende Zitzen, frisst und ist aktiv. Grace ist am Zuwachs interessiert und Marilyn akzeptiert den Umgang zwischen ihr und den Kindern.

10. April 2003 ‚Äď erster Tag, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich,  42 Gramm - 4 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 43 Gramm - seit gestern gleich geblieben
Beige, männlich, 46 Gramm - 5 Gramm zugenommen

Die beiden Böckchen hatten wieder Streit untereinander, die Mutter geht meist dazwischen. Heute waren sie weniger unterwegs und Mutter und Kinder verbrachten die meiste Zeit im Häuschen, Grace durfte auch mit hinein.

Ich habe zwei Gewichtskontrollen durchgef√ľhrt und werde dies die n√§chsten Tage auch weiterhin √∂fter als einmal machen, da ich das hellere B√∂ckchen wegen seiner 2 Gramm Gewichtsabnahme und seither keiner Zunahme genauer kontrollieren m√∂chte.

11. April 2003 ‚Äď zweiter Tag, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 43 Gramm - 1 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 47 Gramm - 4 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 48 Gramm - 2 Gramm zugenommen

Alles unver√§ndert, Kindern und Mutter geht es gut! Grace betreut die Kinder mit, wenn Marilyn sich im K√§fig die F√ľ√üe vertritt.

12. April 2003 ‚Äď dritter Tag, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 45 Gramm - 2 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 49 Gramm - 2 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 50 Gramm - 2 Gramm zugenommen

Ich konnte heute gut beobachten, dass Marilyn nicht gerne m√∂chte, wenn die Babys das H√§uschen verlassen, sie l√§uft immer zu dem jeweiligen Baby und schiebt es in das H√§uschen zur√ľck. Weiterhin ist mir aufgefallen, sobald jemand zum K√§fig geht, setzt sie sich so in oder vor die H√ľtte, dass man nicht zu den Babys hineinsieht ‚Äď das macht Grace ihr auch schon nach!

13. April 2003 ‚Äď vierter Tag, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 49 Gramm - 4 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 52 Gramm - 3 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 56 Gramm - 6 Gramm zugenommen

Der Schlaf-/Wach-Rhythmus d√ľrfte allm√§hlich wieder seine geregelte Ordnung bekommen, tags√ľber war nur die Mutter ab und zu im K√§fig unterwegs, um sich scheinbar ein wenig Freiraum zu g√∂nnen, ich habe soeben die Gewichtskontolle durchgef√ľhrt und seither laufen Kinder und Mutter im K√§fig umher. Ich konnte soeben die Kleinen dabei ‚Äěertappen‚Äú, dass sie in der Futtersch√ľssel sa√üen und naschten. Es ist unm√∂glich, sich dem K√§fig unbemerkt zu n√§hern. Sobald die Mutter es merkt, springt sie, die Kinder sch√ľtzend, durch den K√§fig, was die Kinder zur Flucht vor mir animiert ‚Äď somit sind alle Versuche, die Kinder am Futternapf zu fotografieren, bisher fehlgeschlagen.

14. April 2003 ‚Äď f√ľnfter Tag, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 50 Gramm - 1 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 57 Gramm - 5 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 58 Gramm - 2 Gramm zugenommen

Heute habe ich seit der Geburt das erste Mal wieder die Sandwanne in den K√§fig gestellt, v√∂llig interessiert haben alle drei Kleinen zuerst die Wanne und dann den Sand darinnen begutachtet. Doch wirklich etwas anzufangen wu√üten sie mit dem k√ľhlen Wei√ü nicht! Viel interessanter noch ist die Futtersch√ľssel!

15. April 2003 ‚Äď sechster Tag, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 53 Gramm - 3 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 59 Gramm - 2 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 62 Gramm - 4 Gramm zugenommen

Das Babyfischen (aus dem K√§fig nehmen um zu wiegen) wird nun immer schwieriger ‚Äď ganz sch√∂n flott unterwegs, die Kleinen!!! Bisher hatte ich immer eine Reihenfolge, wer als Erster und wer als Letzter zum Wiegen an die Reihe kommt, das kann ich nun vergessen und muss froh sein, wenn ich beim ersten Versuch gleich eines der Wusels in der Hand halte ‚Äď aber sie weinen nicht und sind dann doch recht neugierig, welch ‚Äěnackiges Monster‚Äú (Hand, um Missverst√§ndnissen vorzubeugen) sie da gerade ‚Äěumfasst‚Äú!

16. April 2003 ‚Äď siebenter Tag, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 55 Gramm - 2 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 61 Gramm - 2 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 63 Gramm - 1 Gramm zugenommen

Definitiv habe ich heute eines der Babys (Beige hell) dabei gesehen, dass es auf das mittlere Brett geklettert ist (in 30cm H√∂he) und einen Heuhalm in den Pf√∂tchen hielt, sowie auch daran geknabbert hat ‚Äď so ein goldiger Anblick! Die Kleinen sind nun eine Woche alt, ich werde weiterhin t√§glich wiegen und meine Berichte ab nun w√∂chentlich zusammenfassen, au√üer es gibt etwas Besonderes, dar√ľber werde ich nat√ľrlich extra berichten!

23. April 2003 ‚Äď zweite Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 74 Gramm - 19 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 76 Gramm - 15 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 80 Gramm - 17 Gramm zugenommen

Die Kleinen sind nun zwei Wochen alt, heute beginnt die dritten Lebenswoche. Alle entwickeln sich sehr gut und sind deutlich gewachsen. Das beige B√∂ckchen (dunkel) streitet sehr oft mit den beiden anderen, ich musste entdecken, dass die N√§schen aller Drei verletzt und verkrustet sind ‚Äď Zuf√ľtterungsversuche schlagen fehl, sie wehren sich mit H√§nden und Beinen dagegen, also ist der Hunger nicht gro√ü genug.

Manchmal, wenn ich lange genug die Hand auf den K√§figboden halte, kommt eines der Kleinen auf die Hand und erkundet diese bis zur Armbeuge. Sie fressen bei der Mutter aus der Futtersch√ľssel mit und auch den einen oder anderen Heuhalm knabbern sie.

Mit Geschick klettern sie auf den √Ąsten herum und erreichen schon alle Sitzbretter, das oberste H√§uschen habe ich wieder aufgeh√§ngt und die Kletter√§ste so angebracht, dass die Kleinen zu jeder Zeit √ľberall hingelangen k√∂nnen. Ich gebe seit dem Aufh√§ngen des obersten H√§uschens mehr Hobelsp√§ne in den K√§fig, damit, wenn eines der Kleinen hinunterf√§llt, es auch sehr weich landet.

Die Tonr√∂hre gebe ich erst wieder in einigen Wochen in den K√§fig und das Sandbad stelle ich so auf, dass keines der Babys sich bei einem evtl. Sturz daran verletzen kann. Auch wozu das Sandbad gut ist haben die Kleinen schon herausgefunden ‚Äď sie machen das schon fast so gut wie die Mama!

30. April 2003 ‚Äď dritte Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 96 Gramm - 22 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 94 Gramm - 18 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 106 Gramm - 26 Gramm zugenommen

Die Kleinen sind nun drei Wochen alt, heute beginnt die vierte Lebenswoche. Alle entwickeln sich sehr gut, obwohl die Mutter zu wenig Milch f√ľr 3 zu haben scheint. Es gab in der vergangenen Woche weiterhin Streit unter den Kleinen, der so weit ging, dass sie sogar blutige Nasen hatten. Anfangs habe ich den Fehler gemacht, mich st√§ndig in diese Streitereien einzumischen, doch auf Anraten von Angi, weil ich dadurch asoziale Chinnis erziehen w√ľrde, habe ich das unterlassen und siehe da, der Streit nimmt ab und die N√§schen heilen auch wieder. Sie naschen √ľberall mit und nehmen von mir auch Pellets aus den Fingern.

7. Mai 2003 ‚Äď vierte Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 74 Gramm - 19 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 76 Gramm - 15 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 80 Gramm - 17 Gramm zugenommen

Die Kleinen sind nun vier Wochen alt, heute beginnt die f√ľnfte Lebenswoche. Anhand der Gewichtskontrolle l√§sst sich eindeutig erkennen, welches Baby das ‚Äěschw√§chste‚Äú ist, er kann sich nicht so durchsetzen wie die anderen beiden, doch seitdem ich nicht mehr in die Streitigkeiten eingegriffen habe, streiten die Drei kaum noch miteinander. Tags√ľber sind die Kleinen nur wach, wenn die Mutter sich eine andere Schlafstelle im K√§fig sucht, um ihr zu folgen. Abends sind sie alle munter unterwegs und machen sich auch mit dem ganzen K√∂rper in der Futtersch√ľssel breit. Mit viel Geduld kommen sie auch auf die Hand, wobei die Fingerspitzen von gr√∂√ütem Interesse f√ľr sie sind ‚Äď sie meinen wohl, das w√§ren Zitzen und probieren etwas unsanft daran. Ich kann mir vorstellen, dass das S√§ugen der Kleinen nicht ganz schmerzfrei f√ľr die Mutter ist, zumal auch um die Zitzen ca. 1 cm rundherum kein Fell mehr ist. Die Kleinen klettern so gut wie nie, doch sie versuchen die Spr√ľnge der Mutter und der gro√üen Schwester nachzuahmen, das sieht sehr herzig aus.

14. Mai 2003 ‚Äď f√ľnfte Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 150 Gramm - 28 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 144 Gramm - 26 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 158 Gramm - 26 Gramm zugenommen

Die Kleinen sind nun f√ľnf Wochen alt, heute beginnt die sechste Lebenswoche. Mittlerweilen besch√§ftigen sich die 3 Babys haupts√§chlich selbstst√§ndig und trinken nur mehr ab und zu bei der Mutter, sie nehmen auch selbstst√§ndig die Nahrung auf, trinken an der Wasserflasche und Streitigkeiten sind kaum bis gar nicht mehr. Grace, die gro√üe Schwester ist ihnen sehr zugetan und freut sich sichtlich, dass sie nun jemanden zum Spielen hat, doch Mitte Juli werden die Babys insofern getrennt, dass nur das Weibchen bei Mutter und Schwester bleiben, die B√∂ckchen siedeln zu ihrem Vater und dessen Bruder um.

21. Mai 2003 ‚Äď sechste Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 176 Gramm - 26 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 174 Gramm - 30 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 186 Gramm - 28 Gramm zugenommen

Heute beginnt nun die siebente Lebenswoche und alle drei Babys entwickeln sich ohne Abstriche sehr gut. Sie trinken schon seit voriger Woche nur mehr selten bei der Mutter und f√ľhren im Gro√üen und Ganzen ein fast selbst√§ndiges Chinchillaleben. Sie wirbeln im K√§fig hin und her und auch die Spr√ľnge von den √Ąsten und Sitzbrettern werden immer waghalsiger. Oft scheint es so, als w√ľrden sie sich unter einander messen wollen, wer wohl der Bessere ist. Streitigkeiten gab es schon die ganze Woche keine mehr!

28. Mai 2003 ‚Äď Ende siebente Lebenswoche ‚Äď Beginn achte Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 202 Gramm - 26 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 208 Gramm - 34 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 220 Gramm - 34 Gramm zugenommen



04. Juni 2003 ‚Äď Ende achte Lebenswoche ‚Äď Beginn neunte Lebenswoche, Gewichtskontrolle
Standard, weiblich, 202 Gramm - 26 Gramm zugenommen
Beige hell, männlich, 208 Gramm - 30 Gramm zugenommen
Beige, männlich, 220 Gramm - 28 Gramm zugenommen
Michi