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Leserbriefe Geburt & Aufzucht

LESERFRAGEN ZUM THEMA

Bitte helft mir! Habe heute abend zwei Junge bei meinem Chinchilla-Pärchen entdeckt! (Er 8 Jahre, sie 4 Jahre) habe keine Ahnung wie lange die Geburt schon her ist! Jedoch maximal drei Tage! Die kleinen laufen schon sehr lebendig im Käfig umher. Eins scheint etwas kleiner zu sehen aber nur gering denk ich. Habe so gut wie keine Erfahrung mit der Zucht. erleichternd habe ich auf eurer HP gelesen, dass sich die Eltern um alles kümmern. Das Männchen habe ich aus dem Käfig genommen, da nach meiner Beobachtung (ca. vier Stunden am Stück!) er die Mutter von der Säugung abgehalten hat. Die kleinen hatten keine Chance dazu, da der Bock die Mama ständig zur Paarung animieren wollte. bitte schick mir n paar kurze Tipps, wie ich nun weiter verfahren sollte! in Bezug auf Trennung der Eltern, Futter, Käfiggestaltung etc. Ab wann sind sie denn selbstständig in der Ernährung? Brauchen sie übermäßig Ruhe? Ist die Umgebungstemperatur egal? (Habe eine Ofenheizung, also nachts nur um die 10 Grad!)
Wichtig ist, dass du die Sandwanne sofort aus dem Käfig entfernst, damit die frischgebackene Mama nicht baden kann. Sonst besteht die Gefahr einer Gebärmutterentzündung. In 5 Tagen darf sie das Bad wieder haben. Die Eltern musst du nicht trennst, sie kümmern sich gemeinsam um den Nachwuchs. Dass das Böckchen das Weibchen gleich wieder decken will, ist normal, das Weibchen nimmt aber nur auf, wenn ihr Körper für eine erneute Schwangerschaft kräftig genug ist. Um die Babys musst du dir keine Sorgen machen, die sind in der Lage, auch ein paar Stunden ohne Muttermilch auszukommen, und das Böckchen lässt in seinen Bemühungen nach, sobald es "seiner Pflicht" nachgekommen ist. Vermutlich wird sich dann in 111 Tagen wieder Nachwuchs einstellen:-) Die Babys solltest du in der Anfangszeit täglich auf die Waage setzen, sie müssen ab spätestens dem dritten Tag kontinuierlich zunehmen. Ansonsten hat die Mama zu wenig Milch und du musst helfen. Ansonsten fangen sie ab ca. dem dritten Tag an, an einzelnen Heuhalmen zu knabbern, und ab ca. 1 Woche trinken sie gelegentlich auch ein Schlückchen Wasser. Sowohl Futter als auch Wasser müssen folglich gut für sie zu erreichen sein (ggf. zweite Trinkflasche wg. der Höhe). Ganz ohne Muttermilch kommen sie erst mit ca. 6 - 8 Wochen aus, manche säugen auch länger. Optimal ist es sowieso, wenn du die Familie zusammen lässt, bis die Kleinen 12 Wochen alt sind, dann brauchen sie ein eigenes Zuhause. Falls es Mädel und Bub bist musst du sie leider getrennt abgeben, bei gleichgeschlechtlichen Geschwistern ist ein gemeinsames Zuhause natürlich besonders schön. Die Zimmertemperatur sollte in den ersten Wochen nicht unter 20 Grad fallen, da die Babys sehr schnell auskühlen und sich bei kühleren Temperaturen binnen Minuten eine Lungenentzündung einfangen können. Übrigens sind starke Temperaturschwankungen auch für erwachsene Tiere nicht gut, wenn du tagsüber z.B. 20 Grad und nachts nur noch 10 Grad hast, belastet das auch deren Immunsystem und sie sind anfälliger für Infektionskrankheiten. Optimal sind bei erwachsenen Tieren 18 - 20 Grad. Natürlich kannst du sie auch an kühlere Temperaturen gewöhnen, aber dann bitte langsam und ohne Schwankungen. Zumindest für die Zeit, wenn die Babys noch klein sind, besser für immer, solltest du dir einen Ölradiator anschaffen.
Angi

Es geht um meine Chinchi-Dame, sie hat gestern Morgen geworfen, und ums genauer zu sagen, sind es 5 Stück an der Zahl. Beim letzten Mal war es nur 1 und damit ist sie auch ganz gut zurecht gekommen. Aber bei fünf ist das ja doch was anderes, denn ich habe in meinem Buch gelesen das man ab drei Babys zufüttern sollte, da es sonst sein könnte, dass die Kleinen der Mama die Zitzen zerbeißen. Ja und nun mein Problem ich finde aber nirgendwo was man zufüttern soll und auch nicht wie oft. Der Tierarzt sagt, normale Babynahrung oder Katzenmilch nehmen, ich weiß nicht, das fand ich irgendwie komisch und darum schreibe ich dir halt.
Bei 5 Babys ist es tatsächlich sehr wahrscheinlich, dass du zufüttern musst. So viel Milch haben die wenigsten Chin-Mamis. Um sicher zu gehen, dass sie es nicht alleine schafft, musst du die Babys täglich auf die Waage setzen und das Gewicht kontrollieren. Ab dem zweiten oder dritten Tag nehmen sie alle kontinuierlich zu, wenn sie genug Milch bekommen. So 1 - 3 g am Tag sind normal. Wenn sie ab dem dritten Tag immer noch Gewicht verlieren, oder wenn sie mehr wie maximal 3 g an den ersten beiden Tagen verlieren, musst du zufüttern. Geeignet ist hierzu eine Mischung aus Kondensmilch 7,5 % Fett 1 : 1 mit Wasser verdünnt und mit einer Prise Schmelzflocken und 1 Messerspitze Traubenzucker angereichert. Diese Mischung fütterst du anfänglich alle 4 Stunden, wobei die Kleinen pro Mahlzeit wahrscheinlich nur ein paar Tropfen zu sich nehmen. Wenn sie weiterhin abnehmen musst du den Rhythmus auf 3 bzw. 2 Stunden verkürzen, wenn sie zunehmen, kannst du die Intervalle zwischen den Fütterungen nach und nach verlängern, bis sie im Alter von 8 Wochen nur noch 2 x täglich ihre Milch bekommen. Ab der dritten Woche kannst du dann auch den Milchanteil vergrößern und auch mehr Schmelzflocken zugeben, damit das Gemisch allgemein sämiger wird. Zum Füttern musst du die Babys anfänglich auf den Rücken drehen und ihnen mit einer kleinen Spritze die Milch Tropfen für Tropfen eingeben. Achte darauf, dass sie jeden Tropfen schlucken, wenn sie aus versehen einen Tropfen einatmen, sterben sie an einer Lungenentzündung. Später, wenn sie begriffen haben, das du ihnen nur helfen willst, werden sie freiwillig trinken, dann brauchst du die Spritze nur hin halten.
Angi

Wir haben 3 Chinchilla ( 2 Weibchen und 1 Männchen)! Ein Weibchen ist trächtig, das sieht man auch gut. es wird nicht mehr lange gehen, sind die Kleinen da! Nur habe ich dazu eine Frage und zwar: muss ich das eine Weibchen aus dem Käfig nehmen? Der Käfig ist 1,50m breit, 1,50m lang und 2,00 m hoch!!!! Wir haben nur Angst, dass das Weibchen ( die nicht trächtig ist) die Jungen kaputt macht!!!
Wenn deine Weibchen sich gut verstehen, werden sie sich vermutlich gemeinsam um die Babys kümmern. Für die Kleinen ist das ganz toll, wenn sie Mama und Tante haben. Es kann allerdings auch zu Eifersüchteleien zwischen den Weibchen kommen, was dann zur Folge hat, dass die "Tante" die Babys angreift. Da das aber auch beim Papa der Fall sein kann, musst du nach der Geburt sowieso ganz genau beobachten, wie sich die kleine Familie verhält. Wenn es zu Streitigkeiten kommt ist eine Trennung angebracht, bevor Schlimmeres passiert. Ich habe aber bis jetzt nur positive Erfahrungen bei mehreren Weibchen in einem Käfig gemacht.
Angi

Unser Black Velvet Weibchen hat gestern 3 Babys bekommen, es ist soweit alles ok. Nur eines von den kleinen Chinchillas hat ein verklebtes Auge. Wir haben Wasser abgekocht und das Auge gereinigt. Es konnte es danach auch wieder öffnen, doch kurze Zeit später ist es wieder verklebt. Gibt es da noch eine andere Möglichkeit dieses Problem zu lösen?
Manchmal ist bei den Babys ein Auge noch zu, das ist nicht weiter schlimm. Es gibt verschiedene Ansichten, was dann zu tun ist, u.a. mit abgekochtem Wasser bzw. Kochsalzlösung auswaschen, mit Spucke ausreiben, mit Augensalbe behandeln usw. Ich neige dazu, bei einem noch geschlossenen Auge gar nichts zu machen, so lange es weder verklebt/verkrustet noch entzündet ist. Bis jetzt hat sich das Auge nach ein paar Tagen immer von alleine geöffnet. Nur wenn das Auge wirklich zugeklebt und verkrustet ist, ist es sinnvoll, nachzuhelfen. Ich habe mit Spülungen mit handwarmer Kochsalzlösung gute Erfahrungen gemacht. Damit anschließend nicht gleich alles wieder verklebt, hilft ein homöopathischer Augentropfen (mit Augentrost). Bei einer Entzündung rund um das Auge hilft ebenfalls eine Spülung mit Kochsalzlösung, anschließend sollte man das Auge aber mit Augensalbe (z.B. Bepanthen) behandeln.
Angi

Das einzige Baby, welches jetzt geboren wurde, wiegt nur 28g. Das Kleine macht einen munteren Eindruck, aber trinkt nicht bei der Mutter.
Mit 28g hat das Baby kaum eine Überlebenschance, also macht euch nicht zu viel Hoffnung. Aber natürlich könnt ihr es versuchen ... würde ich auch:-) Babynahrung ist zur Aufzucht nicht so toll geeignet, da sie Allergien durch den hohen Laktosegehalt auslösen kann. Und mit zusätzlichen Mineralien besteht die Gefahr, dass das Kleine Nieren- oder Blasensteine bekommt. Besser ist eine Mischung aus heißem Wasser, Kondensmilch 7,5 % (1:1 gemischt), 1 große Prise Schmelzflocken und eine Messerspitze Traubenzucker. Gefüttert wird, wenn die Mama wirklich keine Milch hat, alle 2 Stunden Tag und Nacht mind. 2 Wochen lang. Die Milchmischung muss jedes Mal frisch angesetzt werden. Sollte die Mama gar keine Milch geben, könnt ihr für die Vitamine alle 2 Tage bei einer Fütterung noch 2 ml Alete Karottensaft in die Milchmischung geben.
Angi

Ich habe erst seit kurzem ein Chinchilla bekommen. Nun hat mein Chin Nachwuchs bekommen. Und jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll was? Z.B ab wann kann man die Kleinen herausnehmen? Was muss man ihnen zu essen geben usw. Und ich hab immer die Nilli draußen gehabt das kann ich im Moment nicht machen oder? Wann kann man die Kleinen herauslassen?

Eine Chinmama kümmert sich ganz alleine um ihre Jungen, Du kannst Dich einfach zurücklegen und die kleine Familie beobachten. Füttern musst Du die Babys nicht, denn sie trinken Milch von der Mama. Wichtig wäre allerdings, ihr Gewicht zu kontrollieren. Normalerweise wiegen Babies so ca. 40 - 50 Gramm, mehr ist immer gut. Setzte sie in erster Zeit täglich zur gleichen Zeit auf die Waage, sollten sie an 2 Tagen nacheinander abnehmen, gibt die Mama zu wenig Milch ab und Du musst zufüttern. Dann melde Dich bitte noch mal. Legen sie an Gewicht zu, kannst Du nach einer Woche zu wöchentlichem Wiegen übergehen.

Natürlich darf Deine Süße auch weiterhin aus dem Käfig, allerdings wird sie immer nach ein paar Minuten zurückkehren, wenn ihre Jungen nach ihr fiepsen. Klappt das nicht, musst Du sie wieder reinsetzen, sonst verhungern oder erfrieren die Kleinen. Die Babies darfst Du ab dem ersten Tag kurz zum Wiegen oder Geschlecht bestimmen aus dem Käfig nehmen, aber wirklich nur kurz. So nach ca. 3 Wochen, wenn sie die Mama nicht mehr minütlich brauchen, kannst Du sie auch mal ein paar Minuten mit Dir rumtragen oder zu einem kleinen Auslauf mit rausnehmen, natürlich mit der Mama und unter Aufsicht.
Angi

Meine Chinchilla-Dame hat mal wieder Junge bekommen. Nun ist es so, dass Ihr Kot seit einigen Tagen nicht mehr oval (wie sonst auch) ist, sondern es sind runde Kugeln. Meine Chinchillas bekommen aber schon lange (seit fast 4 Jahren) immer das gleiche Futter und bisher hatten sie damit auch keine Probleme. Was könnte das sein ?
Manche Weibchen neigen nach Geburten dazu, Verstopfung oder Durchfall zu bekommen. Sie haben Probleme bei der Verdauung der Nachgeburt, da der Verdauungstrakt nicht auf fleischliche Kost ausgelegt ist. Wenn dein Weibchen aber schon öfter Junge hatte und seither die Verdauung immer normal war, ist es aber wahrscheinlicher, das sie sich einen Infekt eingefangen hat und dieser sich jetzt, da das Immunsystem von Geburt und Säugen belastet ist, explosionsartig vermehren konnte und die Verdauungsstörungen hervorruft. Achte darauf, das sie ausreichend trinkt und genügend Bewegung bekommt (täglich mind. 2 Stunden Auslauf, am besten in mehreren Etappen, damit die Babys zwischendurch trinken können - die Babys musst du wärmen, so lange die Mama unterwegs ist). Biete ihr frischen Apfel an und versuche, ob sie Naturjogurt (Nestle LC1) mag. Beobachte ihre Kötel weiterhin gut. Wenn die Verstopfung schlimmer wird bzw. trotz Auslauf, Apfel und Joghurt länger andauert (1 Woche), musst du eine Kotprobe untersuchen lassen. Erst wenn sicher ist, das die Verstopfung nicht eine "ernstere" Ursache hat, solltest du mit härteren Bandagen (Karlsbader Salz, Parafinöl) kämpfen.
Angi

Ich entdeckte im Käfig einen blutigen Fleischklumpen, den ich zuerst für eine Nachgeburt hielt. Da Tiffany ihn aber nicht gefressen hat, habe ich ihn dann weggeschmissen. Als ich das meiner Freundin erzählte, meinte sie, dass es sicher ein drittes unterentwickeltes Jungtier war. War es nun wirklich ein Junges oder doch nur eine Nachgeburt?
Es war vermutlich nur eine Teil Nachgeburt. Ein unterentwickeltes Jungtier ist meist knochenhart, es ist mumifiziert. Die Nachgeburt ist weich. Nicht jede Mutter frisst die Nachgeburt. Meist wird sie nur gefressen, wenn der Mutter ein Stoff im Körper fehlt.
Angi

Meine Chinchillas haben vor vier Tagen zwei Junge bekommen. Dabei hatte das eine ein Geburtsgewicht von nur 31g, das andere 51g. Das größere hat sich schon soweit entwickelt, dass es schon durch den ganzen Käfig tollt. Das kleinere ist noch nicht soweit. Kümmert sich die Mutter trotzdem um beide Jungen, auch wenn sich das größere an einem anderem Ort im Käfig aufhält?
Normalerweise haben Chinchillas ein Geburtsgewicht von 35 - 45 Gramm. Das Gewicht stagniert oder fällt sogar am ersten Tag nach der Geburt, da sie dort noch von ihren Reserven zehren und erst am zweiten Tag richtig anfangen mit Saugen. Dann kannst Du in der ersten Wochen einen täglichen Gewichtsanstieg von ca. 2 - 3 Gramm verzeichnen. Ab der zweiten Woche steigert es sich dann zu einer täglichen Gewichtszunahme von 5 - 6 Gramm. Setze Deine Kleinen also täglich auf die Waage, so kannst Du sicher sein, dass die Mama beide Babys gleich gut versorgt und auch genügend Milch hat. Das Gewicht schreibst Du täglich auf, so behältst Du am leichtesten den Überblick. Sollte das Gewicht mal einen Tag konstant bleiben oder sogar weniger werden, musst Du zufüttern. In diesem Fall melde Dich bitte bei mir.

Dass die Kleinen bereits ein paar Stunden nach der Geburt den Käfig erkunden ist normal. Allerdings kehren sie schon nach ein paar Minuten wieder zur Mama zurück. Da ist es auch nicht weiter schlimm, wenn das Größere länger unterwegs ist wie das Kleine, kritisch wird es erst, wenn das Große bereits klettert, während das Kleine noch am Boden sitzt. Die Mama hält sich dann beim Großen auf den Sitzbrettern auf, das Kleine verhungert oder erfriert am Boden.

Im Fall, dass die Mama sich nur um das Größere kümmert, hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst das größere Junge alle 2 - 3 Stunden für ca. 20 Minuten aus dem Käfig nehmen. Wenn Du es in der Hand behältst oder in einer Tasche direkt am Körper trägst, verkraftet es die Trennung von der Mutter gut. Das Kleine kann in dieser Zeit ungestört bei der Mama trinken. Die andere Alternative ist, dass Du das Kleine mit der Hand aufziehst. Hierzu liest du dir bitte die Artikel zur Handaufzucht durch.
Angi

Ich habe keine Ahnung, wann die Weibchen heiß sind, das äußert sich irgendwie nie so richtig. Ist es bei Weibchen, die schon mal geworfen haben, besser zu merken? Oder wird es vielleicht durch die Anwesenheit eines Männchens deutlicher?
Normalerweise lässt sich die Hitze gut erkennen. Wenn du täglich das Geschlechtsteil kontrollierst, siehst du deutlich den Unterschied, wenn sie hitzig ist, schwillt die Scheide an und öffnet sich. Sie ist dann echt deutlich zu sehen, sonst kann man sie ja eher nur erahnen. Ob das Beisein eines Männchens die Hitze verstärkt, kann ich dir nicht sagen, da ich noch nie ein Weibchen alleine hatte. Ich würde es an deiner Stelle auch mit Trennen versuchen, falls du wirklich Probleme mit der Hitze hast, lass sie halt ein mal Junge haben, dann kannst du rechnen und musst dich nur an kritischen Tagen durch nachschauen vergewissern. Außerdem sieht man die Scheide wirklich deutlicher bei Weibchen, die schon Babies hatten.
Angi

Hab ein Problem bei mir Zuhause. Ich habe 3 Chins (2 Weibchen und ein Bock) Eines meiner Weibchen hat am Samstag 4 Junge bekommen. Seit diesem Zeitpunkt attackiert die Mutter den Bock, sobald er in ihre bzw. in die Nähe der Jungen kommt. Hat schon leichte Verbissspuren davongetragen und habe ihn deshalb vorerst in einen extra Käfig reingesetzt. Was kann ich jetzt tun ??
Da das Weibchen direkt nach der Geburt wieder hitzig ist, wollte der Bock sie nachdecken und sie hatte (noch) keine Lust dazu;-) Normalerweise regeln die Tiere das unter sich, diese Zankereien gehören mit zum Vorspiel. So lange kein Blut fließt, brauchst du nichts machen. Fliegendes Fell und so ist normal. Da du sie jetzt bereits getrennt hast, kannst du nach Abklingen der Hitze versuchen, ob sie ihn wieder akzeptiert (ca. 5 Tage nach der Geburt. Es kann aber auch sein, dass sie ihn jetzt nicht mehr als Vater ihrer Kinder akzeptiert und ihn attackiert, um die Babys zu schützen. Dann musst du ihn bis zur Trennung der Babys mit 12 Wochen alleine sitzen lassen. Wenn die Babys dann weg sind, wird sie ihm wieder freundlicher entgegen treten. Achte darauf, dass sie in diesen 12 Wochen Sichtkontakt haben, optimal stehen sie Gitter an Gitter. Sollte sie ihn akzeptieren musst du gut aufpassen, dass er nicht versucht, die Babys zu töten, denn evtl. erkennt er sie nicht als seine eigenen und will den Nachwuchs des Rivalen aus der Welt schaffen.
Angi

Ich habe drei Chins, zwei Weibchen und ein Böckchen. Sie sind schon mehr als ein Jahr zusammen und nun ist eines der Weibchen schwanger. Soll ich sie trennen? Denn ich habe gelesen,dass das andere Weibchen eifersüchtig werden kann und die Jungen tötet. Denn das eine Weibchen hat auch schon ein Baby bekommen, aber es war tot. Ihm war die ganze Kopfhaut so komisch vorgezogen, als ob sie es mit Gewalt heraus gerissen hätte. Es war auch ziemlich groß, 8cm! Oder waren das die anderen Chins! Ich war leider schon bei der Arbeit und konnte nicht mitkriegen, was passiert war. Und als ich nach Hause kam, erschrak ich furchtbar. jetzt habe ich sehr große Angst, dass das noch mal passiert, darum möchte ich wissen, ob es nicht besser wäre das andere Weibchen nicht bei ihr zu lassen. Aber dann könnte es ja auch sein, dass es die Jungen nie akzeptiert? Ich würde sie halt nur in der Nacht trennen und am Tag beisammen lassen, denn sie kuscheln immer ganz fest zusammen. Ich wär sehr froh, wenn du mir einen Rat geben könntest.
Ich denke, du kannst deine Dreierbande vorerst zusammen lassen - unter Beobachtung natürlich, denn wenn Babys kommen, kann es immer Probleme geben (selbst bei Schwestern, wobei da die Wahrscheinlichkeit geringer ist). Eine plötzliche Attacke mit Todesfolgen habe ich jedoch noch nie erlebt, das schaukelt sich eher langsam auf.
Bei deinem anderen Weibchen sind mehrere Faktoren zusammen gekommen, die zum Tod des Babys geführt haben, nämlich seine Größe und das Alter der Mutter. Ein Chinweibchen sollte mit 1 - 2 Jahren zum ersten mal Babys haben, anschließend beginnt der Geburtskanal zu verknöchern und Probleme bei der Geburt sind mit zunehmendem Alter fast schon vorprogrammiert. Mit 3 Jahren stehen die Chancen natürlich besser für eine reibungslose Geburt wie mit z.B. 10 Jahren, wenn jedoch das Baby sehr groß ist, kann es auch da schon Probleme geben. Das Baby war einfach zu lange im Geburtskanal und ist wahrscheinlich erstickt. Die Mutter, irgendwann fertig von der schweren Geburt, hat nur gepresst, bis sie irgendwas zu fassen bekommen hat und hat dann gewaltsam gezogen um ihr eigenes Leben zu retten .... das Baby dürfte aber nichts mehr gespürt haben. Das andere Weibchen und das Böckchen waren auf jeden Fall unbeteiligt. Bei deinem schwangeren Weibchen kann natürlich das gleiche passieren, denn sie könnte ja auch schon älter sein. Ferner, wenn du bei ihr keine Vorfahren kennst, kann sie natürlich auch erblich belastet sein. Bitte merke dir für die Zukunft, dass du nur mit Tieren züchtest, deren Alter und Abstammung du kennst - alle andere ist lebensgefährlich für Mutter und Babys. Wenn bei den Babys ein Sohn dabei ist, würde ich dir raten, die Dreierbande zu trennen und Papa mit Sohnemann separat zu setzen. Die Weibchen sollten dann keine Babys mehr haben. Wenn du weiterhin Nachwuchs haben möchtest kannst du natürlich auch dem Böckchen (wenn du seine Abstammung kennst) ein neues Weibchen schenken, oder dir ein neues Zuchtpaar zulegen. Babys aus dieser Dreiergruppe musst du unbedingt in gleichgeschlechtliche Haltung vermitteln.

Ach ja ... Solltest du, wenn die Babys da sind, trennen müssen, dann muss das dauerhaft sein, denn wenn du sie nur nachts trennst, dann attackieren sie sich eben tagsüber. Wenn mal Feindschaft da ist, dann währt die nicht nur in der aktiven Phase. Wie du dann trennst, hängt natürlich vom Verhalten der Tiere ab, aber auch vom Geschlecht der Babys und wie du sie dann später setzen willst.

Und noch was ist mir aufgefallen .... welche Farbe haben die drei denn? Kommt da evtl. der Lethalfaktor zum Tragen? Wenn sie 1 Jahr zusammen sind und vernünftig ernährt werden, ist es komisch, dass es nicht schon längst Babys gab. Das Böckchen ist ja offensichtlich fruchtbar, und dass 2 Weibchen, die nicht miteinander verwand sind, zufällig beide recht unfruchtbar sind, ist unwahrscheinlich. Was weißt du denn über den Bock?
Angi

Mein Chinchillaweibchen hat am 21.Juli einen gesundes Böckchen zur Welt gebracht. Nun meine Frage kann ich ihn behalten oder wird es mit der Zeit Probleme zwischen Vater und Sohn geben.
Der Vater kann, aber muss nicht seinen Sohn vertreiben, sobald er geschlechtsreif ist. Viele Böckchen tun das, manche aber auch nicht. Das größere Problem sehe ich allerdings darin, dass der Kleine, wenn er vom Vater weiterhin geduldet wird, irgendwann die Mama besteigt. Du wirst künftig nie mehr sagen können, ob du nicht Inzucht betreibst. Und das ist gefährlich für die Mama und die ungeborenen Babys. Besser wäre es, du würdest dem Kleinen, wenn er 12 Wochen alt ist, einen eigenen Käfig und einen Spielkameraden oder eine kleine Freundin gönnen. Oder du wartest auf den nächsten Nachwuchs und setzt ihm dann einen kleinen Bruder bei (Schwester gäbe auch wieder Inzucht).
Angi

Ich habe ein 3 Monate altes Baby, was bei den Eltern bleiben soll. Mutter und ihr "Baby" haben am Ansatz des Schwanzes kaum noch Haare. Woher? Abgefressen? Mutter hat vor 3 Tagen wieder 1 Baby bekommen. Versteht sich das ältere Baby mit dem neuen?
Ich tippe mal darauf, dass der Papa gerne diese spezielle Stelle benuckelt und deswegen allen anderen Käfiginsassen da die Haare fehlen. So lange die Stelle nicht größer wird, ist es kein Pilz. Aber beobachte das mal über einen längeren Zeitraum.

Die Babys verstehen sich bestimmt, da besteht keine Gefahr. Die große Schwester kann dem Kleinen nur "gefährlich" werden, wenn sie wieder anfängt bei Mama zu trinken und dem Kleinen die ganze Milch wegtrinkt. Hier ist tägliches Wiegen besonders wichtig! Größere Sorgen mache ich mir darum, dass der Papa demnächst seine Tochter decken wird. Sie ist jetzt 4 Monate alt (3 kann nicht sein, wenn schon das nächste Baby da ist) und ist schon oder wird in den nächsten Wochen geschlechtsreif. Wenn sie dann noch beim Papa ist, dann gibt es Inzucht.

Bitte setze die Kleine in einen eigenen Käfig - wenn das zweite Baby auch ein Mädchen ist, kannst du ihr in 12 Wochen ihre Schwester dazu setzen, ansonsten schenke ihr eine fremde kleine Freundin dazu (wenn du sie behalten möchtest). Und denke bitte bei den künftigen Babys daran, dass sie mit 12 Wochen von den Eltern getrennt gehören! Das verhindert nicht nur Inzucht, sondern dient auch der Mama, die sich vor der nächsten Geburt noch ein paar Tage ohne stressiges Jungtier erholen kann.
Angi

Was bedeutet homo bzw. hetero. Hat das was mit der Fruchtbarkeit zu tun?
Homo bzw. Hetero sagt nichts über die Fruchtbarkeit aus, sondern über den genetischen Code. Ein Homo ist ein reinerbiges Tier, welches 2 (bzw. 4 bei Ebony) Gene der gleichen Farbe trägt. Hetero dagegen sagt aus, dass neben der eigentlichen Farbe auch 1 (bzw. bei Ebony 1 - 3) Standard-Gen vorliegt. Obwohl z.B. auch Standard, Violett oder Saphir reinerbig, also Homo sind, wird umgangssprachlich nur bei Beige und bei den verschiedenen Ebony-Farbschlägen zischen Homo und Hetero unterschieden.

Die genetische Abkürzung für Standard ist S, für Beige B. Ein beiges Tier (Hetero Beige) ist genetisch BS, ein Homo Beige (= Blond) ist BB. Bei Ebony Black unterscheidet man zwischen Hetero Ebony hell (eSSS), Hetero Ebony mittel (eeSS), Hetero Ebony dunkel (eeeS) und Homo Ebony (eeee).
Angi

Habe ein kleines 5-wöchiges Chin-Mädchen von der Freundin meiner Schwester "gerettet"; Ihr Vater wollte das Kleine einschläfern lassen, weil sie in die Staaten ziehen und noch kein Zuhause gefunden hatten. Es ist ja eigentlich noch viel zu klein, um von der Mutter getrennt zu werden, aber das ging nicht anders. Meine Frage: muss ich noch mit Milch zufüttern? Es isst schon fleißig die Chinpellets, aber ich will nicht, dass ihr was fehlt!
Ich finde es ganz toll, dass du so schnell eingesprungen bist und das Kleine somit vor dem Tod bewahrt hast. Aber was denken sich da nur die Vorbesitzer dabei? Was ist denn aus der Mutter geworden? Da hätte das Baby doch dabei bleiben müssen. Solltest du Kontakt zu den neuen Besitzern der Mutter haben, mache sie bitte darauf aufmerksam, dass der Mutter ein Milchstau und eine (u.U. tödlich verlaufende) Mastitis droht.

Jetzt zu deinem Baby .... du musst es unbedingt täglich auf die Waage setzen und das gewicht kontrollieren. Sollte es nicht kontinuierlich zunehmen, musst du zufüttern. Ansonsten achte auch gut auf die Verdauung, denn bei solch jungen Tieren droht ganz schnell ein Überfressen, wenn von heute auf morgen die Milch wegfällt. Das zeigt sich durch Durchfall, der unbehandelt auch schnell täödlich verläuft. So lange die Verdauung normal ist und sie ihr Gewicht stetig steigern kann, ist alles in Ordnung. Dann wäre es nur wichtig, dass sie so schnell wie möglich Gesellschaft bekommt, damit sie sozial nicht verkümmert (in dem Alter ist sie noch nicht sozialisiert).
Angi

Ich hab mein Böckchen kastrieren lassen und hab jetzt so eine weiße Masse im Käfig gefunden und mache mir Gedanken, was das ist. Er dürfte doch jetzt nicht mehr können. Er sitzt mit 2 Weibchen zusammen.
Das kann was ganz harmloses sein, z.B. ein Hitzepfropfen eines der Weibchen oder Ejakulat des Böckchens (auch kastrierte Böckchen "können" noch). Es kann allerdings auch das erste Anzeichen für eine Gebärmutterentzündung bei einem der Weibchen sein, oder evtl. hat das Böckchen einen Eiterherd von der Kastration zurück behalten. Um sicher zu gehen, würde ich die "weiße Masse" in ein Gefäßchen füllen und meinem Tierarzt zeigen. Der kann evtl unterm Mikroskop was erkennen oder kann die Probe ins Labor schicken, wo man einen entzündlichen Erreger bestätigen bzw. ausschließen kann.
Angi

Unsere Chinchilla Dame hat gestern 3 quitschgesunde Babys zur Welt gebracht. Aber der Vater darf nicht in die Nähe kommen,er wird sofort weggejagt.Er hat noch nicht mal die Chance ans Fressen und Trinken zu kommen. Jetzt haben wir die Mutter mit den kleinen erstmal in einen anderen Käfig getan. War das richtig oder wie können wir uns am besten verhalten??
Es ist ganz normal, dass das Böckchen sich direkt nach der Geburt wieder dem Weibchen annähert, und es ist auch normal, dass das Weibchen ihn vertreibt. Sie ist direkt nach der Geburt wieder hitzig - er will für Baby-Nachschub sorgen - sie ziert sich. So regelt sie, ob sie schon wieder Babys haben will/kann, oder nicht. Wenn natürlich Fress- und Trinknapf zufällig in ihrer Nähe sind, wird sie sich auch "bedroht" fühlen, wenn er nur ganz harmlos ans Futter will. Da hilft dann ein zweiter Napf und eine zweite Wasserflasche an einer erhöhten Stelle, die er erreicht, ohne ihr in die Quere zu kommen. Sobald ihre Hitze vorbei ist (oder wenn sie bereit ist, ihn ran zu lassen), legt sich dieses Verhalten. Künftig braucht ihr also nicht mehr trennen, denn das ist Stress pur für das Weibchen. Sie muss ja jetzt die Babys alleine versorgen.

Jetzt, da die Beiden getrennt sind, solltet ihr sie nicht einfach wieder zusammen setzen. Wartet mal ca. 1 Woche (Käfige Gitter an Gitter stellen, damit sie sich sehne und riechen können!), bis die Hitze vorbei ist und versucht es dann VORSICHTIG!!!! noch mal. Es kann aber gut sein, dass das Wiebchen das Böckchen dann als Bedrohung für die Babys ansieht, bzw. dass das Böckchen nicht mehr akzeptiert, dass das seine Babys sind und auf sie los geht. In diesem Fall bleibt euch nur die Trennung bis in 12 Wochen, bis die Babys bei Mama ausgezogen sind. Anschließend könnt ihr dann euer Pärchen neu verpaaren.
Angi

Ich habe 2 Chins, Lucy 1 Jahr und Lilo 7 Monate! Die haben sich immer gut verstanden, aber Lucy hat jetzt ein Baby bekommen, das jetzt auch schon knapp ein Monat ist! Lilo mussten wir raus nehmen, sie wohnt jetzt so mit uns in der Wohnung. Gestern haben wir den Käfig neu gemacht auch neues Inventar hineingepackt! Haben auch alles desinfiziert und geputzt, weil wir dachten, die Chins denken dann, dass es ein neuer Käfig sei, naja, 5min ging es gut und dann hat Lucy Lilo wieder fertig gemacht! Außerdem ist Lucy auch sehr agresiv zu uns das war sie aber schon bevor sie das Baby bekommen hat, zudem stellt sie sich auf und spritz uns mit sonem Zeug voll,ich glaube, es ist Urin! Wir haben sie aus dem Tierheim geholt und wir sind kurz davor, sie wieder hin zu bringen,weil wir Lilo schon länger haben und den käfig für sie gebaut haben und sie ist viel zutraulicher. Wie bekomme ich die beiden wieder zusammen?
Mit 4 Wochen trinkt das Baby noch und wird von der Mutter vor fremden Chins geschützt. So lange das so ist, brauchst du gar nicht versuchen, Lilo wieder zurück zu setzen, dadurch verschlimmern sich die Aversionen nur noch. besser ist es, du wartest erst mal ab, bis das Baby 12 Wochen alt ist. Wenn es ein Bub ist, muss er dann einen eigenen Käfig bekommen, ein Mädel könntest du auch bei Mama lassen. Dann kannst du vorsichtig versuchen, Lucy, Lilo und evtl. das Babymädchen zusammen zu bringen - aber NICHT im gewohnten Käfig, sondern in einer kleinen Box/einem Züchterkäfig, max 40 x 40 x 40 cm groß. Zuerst packst du alle 3 zusammen in deine kleinste Transportbox udn fährst 1 - 2 Stunden mit ihnen spazieren. Anschließend kommen sie für 3 Tage in den Minikäfig ohne Inventar. Beobachte gut, wie sie sich verhalten. Bleibt alle freidlich, dann können sie nach 3 Tagen in den großen Käfig zurück. Den musst du davor erneut gut mit Essigwasser auswaschen und umbauen. Ich drücke die Daumen, dass das klappt.

Bis dahin solltest du Lilo aber unbedingt einen eigenen Käfig gönnen, du kannst sie schlecht noch weitere 8 Wochen in der Wohnung rum hüpfen lassen. Sie braucht eine Rückzugsmöglichkeit nur für sich. Hast du schon mal überlegt, deinen Käfig zu teilen? Eine Zwischendecke nach 1 m ist sowieso erforderlich, damit keiner zu Tode stürzt. Die könntest du jetzt einziehen, und später, wenn sie sich alle wieder lieb haben, kannst du einen Durchbruch machen.
Angi

Habe ein Chinchillababy, wo gerade 1 Tag alt ist und die Mutter gestorben. Habe leider keine Ahnung von Chinchillas, da ein Kollege mir es gegeben hat, da er tagsüber arbeiten muss und daher wollte ich fragen, ob sie mir ein paar hilfreiche Tipps geben können???
Ganz ohne erwachsenes Chin kannst du eine Handaufzucht kaum bewerkstelligen, was ist denn mit dem Papa? Er kann Aufgaben wie Kot absaugen, Wärmen usw. übernehmen, du übernimmst dann die Fütterung. Hierzu musst du mit einer Mischung aus Kondensmilch 7,5 % Fett + Wasser (1:1 am Anfang), Schmelzflocken und Traubenzucker alle 2 Stunden füttern - wenn das Kleine gut zunimmt (vor jeder Fütterung wird gewogen!), kannst du in ca. 2 - 3 Wochen den Abstand zwischen den Fütterungen langsam vergrößern. 1 x am Tag kommt in die Ersatzmilch noch Alete Karottensaft wg. den Vitaminen hinzu.

Sollte der Papa das Kleine nicht mehr annehmen, musst du es warm halten (Beutel am Körper/Wärmflasche) und nach jeder Fütterung den Bauch mit dem kleinen Finger sanft im Uhrzeigersinn massieren, bis es Kot und Urin abgesetzt hat. Das ist super wichtig, da das in den ersten Wochen noch nicht von allein funktioniert und es sonst zu einer tödlichen Vergiftung kommt. Die Chancen, dass das so klappt, sind aber wirklich verschwindend gering - besser wäre es dann, nach einer Amme zu suchen.
Angi

Ich habe noch nie beobachtet, dass meine Chindame ihre Menstruation hat. Doch beim Auslauf habe ich ein "aufgeqollenes" Köttel mit Blutschleim dran gefunden. Sie ist kerngesund und hat eigentlich immer - wenn man das sagen kann - die "schönsten" Köttel. Meine Frage kann es sein das die die Menstruation war? Alle Köttel davor und danach waren in Ordnung.
Chinchillas haben keine Periode. Wenn blutiger Schleim aus der Gebärmutter, kommt ist diese meistens entzündet. Da bei deinem Weibchen aber das Blut an einem Kötelchen war, tippe ich eher darauf, dass das Blut auch aus dem Darm kommt. Hatte sie vielleicht gerade kurz zuvor Babys? Bist du dir sicher, dass das Blut war, oder war der Schleim eher grünlich?
Angi